Niederlage gegen HS Biel Bienne

Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte empfing die 1. Liga von Wacker Thun am Samstagmittag den Tabellenführer HS Biel Bienne. Es war klar: Um gegen eine so spielstarke Mannschaft Punkte zu holen, müsste Wacker einen absoluten „Sahnetag“ einziehen.

Die Startphase war geprägt von nervösen Angriffsreihen und dominierenden Abwehrverbünden. Fast vier Minuten dauerte es, bis der erste Treffer fiel, bezeichnenderweise durch die Gäste. Wacker tat sich schwer, Lösungen im Angriff zu finden, hielt das Spiel aber bis zum 4:7 (12. Minute) noch einigermassen in Reichweite.

Die Bieler kamen danach immer besser ins Spiel. Der Unterschied wurde vor allem bei der Chancenauswertung sichtbar. Während Biel im Angriff souverän agierte und Fehler der Thuner gnadenlos bestrafte, scheiterte Wacker zu oft am gegnerischen Block oder am stark aufspielenden Torhüter (42 % Fangquote).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum, auch wenn sich Wacker in einigen vorgenommenen Punkten verbessern konnte. Die Gäste spielten die Partie jedoch souverän herunter, während auf Thuner Seite oft nur Einzelaktionen zum Erfolg führten.

Die Niederlage gegen den HS Biel Bienne schmerzt, ist aber gegen die wohl beste Mannschaft der Liga kein Beinbruch. Der Gegner war heute im Allgemeinen besser; die Punkte müssen im nächsten Spiel gegen einen anderen Gegner geholt werden.

Text: David Lehmann
Foto: Kjetil Waber