Niederlage gegen Lausanne-Ville/Cugy Handball
Nach der unglücklichen Heimniederlage in der ersten Runde gegen Lausanne, als Wacker Thun 2 in der Schlussminute nur um ein Tor unterlag, war das Ziel für das Rückspiel klar: ein möglichst gutes Resultat erzielen und die 2 Punkte nach Thun mitnehmen.
Wacker begann in einer klassischen 6:0-Deckung, um Lausanne zu langen Angriffen zu zwingen und selbst über Tempo und klare Aktionen zum Abschluss zu kommen. Doch genau diese ersten Minuten wurden zum Knackpunkt: Die Thuner Deckung war anfangs nicht voll präsent, Lausanne nutzte Abstimmungsfehler konsequent aus und zog früh auf 5:2 und später 11:5 davon. Besonders im Zentrum fehlte oft der letzte Schritt, um Würfe zu verhindern oder Passwege zu schliessen.
Der frühe Rückstand brach dem Team spürbar den Rhythmus. Lausanne spielte selbstbewusst, während Wacker jedem Tor hinterherlaufen musste. Zudem war die Wurfquote mit 56 % zu niedrig, während Lausanne starke 73 % erzielte. Mit einem 15:9 ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Pause zeigte Wacker erneut Kampfgeist. Über den Rückraum und den Kreis gelangen wichtige Akzente im Angriff, doch Lausanne blieb effizient, geduldig und nutzte jede Unkonzentriertheit eiskalt aus.
Im Überzahlspiel konnten die Thuner kaum Vorteile erzielen. Lausanne stand defensiv kompakt, während Wacker in der eigenen Unterzahl mehrfach Probleme hatte, die Stabilität zu halten.
Über das gesamte Spiel konnte Wacker den Rückstand nicht mehr aufholen und musste sich am Ende mit 32:23 geschlagen geben. Für die Thuner heisst es nun: Kopf hoch und konzentriert auf das nächste Auswärtsspiel gegen Solothurn am 15.11.2025 blicken.
Text: David Lehmann
Foto: Kenzo Christen

