Wacker Thun unterliegt in Basel nach schwachem Auftritt

Es war ein Abend zum Vergessen für Wacker Thun. In der Sporthalle Rankhof erwischten beide Teams einen holprigen Start – erst nach über vier Minuten fiel das erste Tor der Partie durch Yannick Schwab. Nach zehn Minuten stand es nur 2:2, doch danach fand der RTV Basel besser ins Spiel und ging mit 7:5 in Führung. Trotz eines Timeouts von Basel blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen, wobei beide Trainer früh auch auf junge Kräfte setzten. Bei Wacker sorgten die Römer-Brüder im Rückraum für frischen Wind.

Kurz vor der Pause stellte Wacker den Angriff noch einmal um und agierte mit einem siebten Feldspieler. Doch technische Fehler und vergebene Chancen verhinderten die Wende. Basel nutzte die Schwächen eiskalt aus und ging mit 14:11 in die Kabine.

Die zweite Hälfte begann für Wacker katastrophal: Unnötige Zeitstrafen und Ballverluste ermöglichten dem RTV eine 19:11 Führung. Nach nur sechs Minuten musste Remo Badertscher bereits sein zweites Timeout nehmen. Zwar kämpfte sich Wacker mit viel Einsatz und jungen Spielern auf 22:19 heran, doch die Aufholjagd blieb Stückwerk. Zu viele Fehlwürfe und ein überragender Basler Torhüter machten alle Hoffnungen zunichte. Am Ende stand eine klare 33:26-Niederlage.

Fazit: Wacker Thun zeigte Moral, aber insgesamt war die Leistung zu fehlerhaft und inkonsequent. Jetzt heisst es: Mund abwischen, analysieren und im nächsten Spiel wieder angreifen. Dieses findet bereits am kommenden Mittwoch in der Lachenhalle statt. Zu Gast ist das zweitplatzierte Pfadi Winterthur, Anspielzeit ist um 19.15 Uhr. Kommt unterstützt die Jungs lautstark. HOPP WACKER

Text: Geschäftsstelle
Foto: Kjetil Waber