Wechsel in der Geschäftsführung

Wacker Thun gibt bekannt, dass Geschäftsführerin Nicole Kaufmann den Verein auf Ende der Saison 2024/2025 auf eigenen Wunsch verlässt. Kaufmann übernahm die Position der Geschäftsführerin am 1. Juni 2020, nachdem sie zuvor als Leiterin der Geschäftsstelle von Wacker Thun tätig war. Ab 2021 war sie zudem Mitglied des Vereinsvorstandes, mit dem sie massgeblich an der Weiterentwicklung und Professionalisierung des Vereins beteilig war.  

Während ihrer Amtszeit führte sie die operativen Bereiche des Vereins durch herausfordernde Zeiten wie die Corona-Pandemie und das Hochwasser in der Lachenhalle und trug wesentlich zur Stärkung der Marke Wacker Thun bei. Im Jahr 2022 wurde sie vom Europäischen Handballverband als 100. Absolventin des European Handball Manager Programms ausgezeichnet und baute ein internationales Netzwerk im Handball auf. 

Nicole Kaufmann: “Wer mich persönlich und meine Verbundenheit mit Wacker Thun kennt, weiss, wie schwer dieser Entscheid gefallen ist. Trotzdem habe ich nach sieben Jahren bei Wacker Thun gespürt, dass es Zeit für eine berufliche Veränderung ist – ich werde meine Fähigkeiten und Erfahrungen nun in der Privatwirtschaft erweitern. Ich danke der Wacker-Familie für die unglaublich schöne und intensive Zeit, es war und ist ein grosses Privileg, diesen Verein operativ führen zu dürfen. Mit den anstehenden strukturellen Veränderungen, dem Hallenprojekt, der vorangetriebenen Professionalisierung und nicht zuletzt mit der Schaffung der Stelle des sportlichen Leiters, bin ich überzeugt, dass Wacker Thun eine gute Zukunft bevorsteht.” 

Andreas Kübli ergänzt: „Ich und der gesamte Vorstand bedauern den Austritt von Nicole Kaufmann natürlich sehr, hat sie doch die letzten Jahre die Entwicklung des Vereins stark mitgeprägt. Einerseits hat sie es zusammen mit Marco Schär geschafft, die durch den Rückzug eines zentralen Sponsors entstandene Lücke grösstenteils zu schliessen. Andererseits hat sie mit ihrem Organisationsgeschick den operativen Betrieb stetig weiterentwickelt. Ihre Nachfolgerin oder ihr Nachfolger kann somit auf einer sehr guten betrieblichen Basis die nächsten Herausforderungen angehen. Zudem sind wir Nicole und der neuen Arbeitgeberin dankbar, dass eine gute Übergangslösung gefunden werden konnte, die eine strukturierte Übergabe der Geschäfte erlaubt. Somit schaue ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Weggang von Nicole. Weinend, weil wir eine engagierte und erfolgreiche Kollegin mit einem echten Wackerhärz verlieren. Und mit dem lachenden Auge freue ich mich für sie, dass sie die Chance erhält, sich in einem neuen Arbeitsumfeld persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. 

Nicole Kaufmann: “Es war mir ein grosses Anliegen, die Saison 2024/25 bei Wacker Thun zu beenden. Ich danke Wacker Thun und meiner zukünftigen Arbeitgeberin für die Flexibilität, eine Übergangsphase – beginnend in der zweiten Saisonhälfte – zu ermöglichen. Ich werde Wacker Thun weiterhin verbunden bleiben und oft als Zuschauerin in der Lachenhalle anzutreffen sein. Ich freue mich sehr auf den Rest der Saison 2024/25 und hoffe, dass wir noch einige Siege zusammen feiern können.“ 

Die Suche nach einer Nachfolge nimmt der Verein sogleich in Angriff, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.  


 Für Auskünfte steht zur Verfügung: Andreas Kübli (Präsident +41 79 827 16 90)  

Foto: Romy Streit