Erfolgreiche Saison inklusive Aufstieg

Nach dem gescheiterten Aufstieg in der Saison 23/24, steckte sich das Team für diese Saison erneut den Aufstieg als Saisonziel. Das Team veränderte sich nur minim, viele Spieler aus der Vorsaison waren auch dieses Jahr noch dabei, somit waren die Jungs bereits gut eingespielt und das Wichtigste, die Teamdynamik stimmte. Dies war ab dem Vorbereitungsturnier in Wien zu spüren, jede Sekunde auf dem Feld waren die Jungs bereit für die anderen zu kämpfen und vollen Einsatz für das Team zu geben. Eigenschaften, welche das „Wackerhärz“ verkörpern und durch die die Thuner Teams oft so erfolgreich waren.

Die Hinrunde verlief nach Plan, als klarer Favorit der Gruppe konnte man beinahe jedes Spiel problemlos gewinnen, einzig gegen den KTV Visp ging das Team als Verlierer vom Feld. So beendeten die Thuner die Hinrunde mit 18 Punkten aus zehn Spielen und einem Torverhältnis von +174, was den Gruppensieg und somit die Qualifikation für die Finalrunde bedeutete.

Die Gegner der Finalrunde waren altbekannte, gegen Freiamt, Reuss und Leimental wurde bereits letzten Saison gespielt, wobei man oft den Kürzeren zog. Hinzu kam wiederum Visp, ausgerechnet das Team, welche den Thunern die bisher einzige Niederlage zugefügt hatten. Vor Beginn der Finalrunde war also klar, die Thuner sind zwar die Favoriten, ein Selbstläufer wird es jedoch nicht. Davon wollten die Jungs jedoch nichts wissen, die ersten sechs Spiele entschieden die Thuner deutlich und ungefährdet für sich. Aufbauend auf einer mobilen und vor allem aggressiven, konnte man die Gegner durch Tempohandball oft schon in der ersten Halbzeit deutlich distanzieren, wodurch auch alle Spieler viel Einsatzzeit erhielten. So war nach sechs Spielen der Aufstieg beinahe sicher. Dies dachten sich wohl auch die Spieler, denn im siebten Spiel gegen Muri gab es die zweite Saisonniederlage. Wie vor Beginn der Runde gewarnt wurde, fehlt die nötige Einstellung, verliert man die Spiele. Den Schalter konnte man jedoch in den beiden folgenden Spielen problemlos umlegen. Zuerst bezwang man im regionalen Cupfinale Visp ungefährdet und konnte somit den Titel verteidigen. Dann konnte man Leimental besiegen, in einem hart umkämpften Spiel, welches den Jungs nochmal alles abverlangte. Hier zeigte sich erneut, welch ein Team sich in den zwei Jahren gebildet hatte. Es wurde füreinander gekämpft, zwei bis drei Mitspieler waren stehts zur Hilfe da und jede gelungene Aktion wurde vom ganzen Team bejubelt. Mit dem Sieg gegen Leimental war der Aufstieg dann fix, hatten die Thuner doch ein, um 80 Tore, besseres Torverhältnis als der Verfolger. Somit konnte das Trainerteam in den letzten beiden Spielen bereits die Aufstellungen der nächsten Saison testen. Die beiden Spiele gingen leider knapp verloren, das eine wiederum gegen Visp, den „Angstgegner“ der Saison.

Das Trainerteam ist nach dieser Leistung der Jungs voller Stolz. Die Auftritte der Rückrunde waren bereits Elite würdig, von der Abwehrleistung in Kombination mit zwei klasse Torhütern, weiter zum Tempohandball, welcher mit viel Präzision und nahezu fehlerlos gespielt wurde und das alles konstant von zu Spiel zu Spiel. Nun wünschen wir den älteren Spielern viel Erfolg in der U17 Elite und hoffen sie können diese Teamdynamik und das „Wackerhärz“ mitnehmen und erfolgreich sein. Den jüngeren Spielern wünschen wir viel Erfolg in der U15 Elite und vor allem viel Spass an der Herausforderung, die auf sie zu kommt.

Hopp Wacker!

Text: Jorden Lindner, Martin Zimmer, Sandra Zimmer
Foto: Hardy Konzelmann