Das erste Heimspiel der Saison steht vor der Tür - Spielvorschau von Flavio Wick

„JUNG, JÜNGER, HSC: IN DER NEUEN SAISON MIT ALTEM REZEPT“, so lautet die Ansage des HSC Suhr Aarau in ihrer Saisonvorschau auf der eigenen Homepage. Damit weisen sie selbstbewusst auf die noch einmal verjüngte Mannschaft hin. Nur noch drei Spieler (Aufdenblatten, Ferraz und Maric) haben Jahrgänge aus dem vergangenen Jahrtausend. Nach den Abgängen von Pejkovic und Attenhofer haben sie das Kader mit zwei externen Zuzügen verstärkt: Seya Grau (Kreisläufer) und Ivan Herceg (Goalie). Letzterer hat bereits während der vergangenen Rückrunde für den HSC gespielt. Das Kader wurde mit vier Spielern aus der eigenen Juniorenabteilung komplettiert. Der Rahmen und die Marschrichtung für die neue Saison sind somit klar.

Im ersten Saisonspiel traf der HSC in der heimischen Schachenhalle auf Pfadi Winterthur. Nach 60 Minuten stand es unentschieden. Da hatten wohl so einige Spieler der beiden Mannschaften ein Déjà-vu. Auch beim alles entscheidenden Spiel 5 in der Playoff-Viertelfinalserie der vergangenen Saison stand es nach 60 Minuten unentschieden. Pfadi hat sich schlussendlich durchgesetzt. Das Spielgeschehen am Sonntagnachmittag war lange sehr ausgeglichen. In der ersten Halbzeit führten über weite Strecken die Winterthurer, aber der HSC setzte sich in der zweiten Halbzeit bis auf vier Tore ab. In klassischer Pfadi-Manier kämpften sie sich wieder heran und Alec Smit traf sieben Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. Leo Grazioli hat den allerletzten Wurf des HSC kurz vor der Sirene souverän pariert. Das Resultat zeigt: Der HSC Suhr Aarau ist gegenüber der vergangenen Saison unverändert. Wir können eine ähnliche Mannschaft und Spielanlage erwarten, mit den Eckpfeilern Aufdenblatten, Ferraz, Scheidiger sowie starken Aussenspielern.

Genug vom Gegner, wenn wir das Spiel am Mittwoch gewinnen wollen, müssen wir uns in erster Linie auf unsere eigene Leistung und Tugenden fokussieren. Unser Plan ist wie immer klar: Wir spielen aus einer stabilen Deckung schnell nach vorne und kommen so zu einfachen Toren. Als Mannschaft haben wir am vergangenen Mittwoch sowohl die nötige Stabilität in der Deckung als auch das schnelle Spiel nach vorne vermissen lassen. Der entscheidende Unterschied zum Auswärtsspiel in Kriens ist, dass wir diesen Mittwoch zu Hause antreten dürfen. Die ganze Mannschaft freut sich darauf, nach einer langen und intensiven Vorbereitung die Lachenhalle wieder im Spieltagglanz zu sehen. Wir freuen uns aber auch besonders darauf, in dieser sagenumwobenen Halle vor Publikum zu spielen und es zu begeistern. Kommt in die Halle und lasst uns gemeinsam gewinnen!

Zämä zum Sieg und Hopp Thun!
Feudi #23

Wacker Thun vs. HSC Suhr Aarau | Mittwoch, 04.09.2024, 19:30 Uhr | Sporthalle Lachen

Text: Flavio Wick
Foto: David Schweizer