Spielvorschau von Gabriel Felder

Leider hat die Energie am Mittwoch nicht gereicht dieses Spiel noch einmal spannend zu machen. Die erste Halbzeit war einfach zu schlecht, besonders im Angriff. Wir haben mit viel Mühe nur fünf Tore erzielt, was gegen einen Gegner wie Schaffhausen praktisch nicht mehr aufzuholen ist. Dazu kam, dass uns Flavio „Feudi“ Wick mit vielen Paraden mehr oder weniger im Spiel hielt. Mit einem sehr gelungenen Start und einer kämpferischen Leistung in der Deckung, konnten wir zu Beginn der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich bis auf drei Tore verkürzen, bevor Schaffhausen noch einmal aufdreht und das Spiel am Schluss deutlich mit 28:22 für sich entscheidet.

Am kommenden Samstag steht mit dem HC Kriens-Luzern der nächste hochkarätige Gegner in der Lachenhalle. Trotz der einigen verletzten Spielern und dem vorzeitigen beenden der Karriere von der Handballlegende Andy Schmid, wird der HC Kriens-Luzern mit einer sehr starken Truppe nach Thun kommen. Trotz der klaren Favoritenrolle von Kriens, haben wir die Möglichkeit dieses Spiel für uns zu entscheiden. Denn wir haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass wir in der Lage sind, gegen starke Teams zu bestehen. Zudem konnten wir gegen Kriens in dieser Saison bereits ein Unentschieden erspielen. Wir werden auf jeden Fall versuchen bei der zweiten Halbzeit in Schaffhausen anzuknüpfen und diese kämpferische Leistung erneut abzurufen. Wie praktisch in allen Spielen werden wir wieder versuchen ein eine starke, als Team arbeitende Deckung zu stellen und dadurch einfache Tore zu erzielen.

Wer am Samstag in die Halle kommt kann sich auf ein intensives Handballspiel freuen, in dem beide Teams um jeden Ball kämpfen werden. Wir werden versuchen, die Energie der Fans aufzusaugen und auf das Feld zu übertragen. Mit dem Wissen, dass jeder Punkt für uns entscheidend ist, werden wir kämpfen bis zum Umfallen und Versuchen die härteste Wacker Deckung zu stellen, welche möglich ist. Wir freuen uns alle auf Euch! Hopp Wacker – Euer Gäbu

 

Text: Gabriel Felder
Foto: Tatjana Schwab