Nach Auswärtssieg in St. Gallen folgt der Halbfinal
Am Samstag kämpfte Wacker Thun gegen den TSV St. Otmar St. Gallen um den Einzug in den Halbfinal des Mobiliar Handball Cups. Nach einem schwierigen Start geriet Wacker Thun früh mit 2:5 in Rücklage (13.) und musste sich gegen eine starke defensive Leistung der St. Galler behaupten. Doch das Team von Remo Badertscher zeigte Charakter und kämpfte sich Tor für Tor ins Spiel zurück. Es entwickelte sich eine packende Partie, die hin und her wogte, ohne dass eine Mannschaft klare Vorteile für sich verbuchen konnte. In einer sehr torarmen Partie verabschiedeten sich die beiden Mannschaften beim Pausenstand von 12:12.
Nach 36 Minuten führte St. Otmar noch knapp mit 17:16, doch dann drehte Wacker Thun die Begegnung mit einer beeindruckenden Serie von fünf Treffern in Folge. Diese Phase verschaffte den Thunern einen Vorsprung von vier Toren und stellte die Weichen für eine spannende Schlussphase. Auch als die Gastgeber in den letzten Minuten mit aller Kraft zurückschlugen und sogar kurz vor Schluss die Führung zum 26:25 übernahmen, blieb Wacker cool und setzte auf seine zurückgewonnene Stärke.
Schließlich waren es zwei entscheidende Paraden von Flavio Wick und der nervenstarke Siebenmeter von Ante Gadza kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit, die Wacker den hart erkämpften 27:26-Erfolg und damit den Einzug in die nächste Cup-Runde sicherten. Mit diesem emotionalen Sieg beendet Wacker Thun das Jahr 2024 erfolgreich und darf auf einen starken Dezember stolz zurückblicken.
Die Ziehung der Halbfinalpartien ergaben für Wacker Thun erfreulicherweise ein Heimspiel – Wacker trifft in der heimischen Lachenhalle auf Pfadi Winterthur. Die Partie wird am 8. oder 9. Februar 2025 ausgetragen wir informieren sobald möglich über die definitive Ansetzung.
Text: Nicole Kaufmann
Foto: Romy Streit

