Ein historischer Moment für Wacker Thun - wir stehen im CUPFINAL!

In einem dramatischen Kampf gewinnt Wacker Thun gegen Pfadi Winterthur nach Verlängerung mit 29:26 und darf somit am Samstag, 1. März 2025, um den Cupsieg kämpfen.

Innert Wochenfrist trafen am Samstagabend Pfadi Winterthur und Wacker Thun zum zweiten Mal aufeinander, dies aber unter neuen Voraussetzungen: gespielt wird im Mobiliar Handball Cup und in der Lachenhalle. Bei Wacker Thun stand mit der Nummer 49 erstmals Lars Hofer im Thuner Aufgebot, der unter der Woche aufgrund des Ausfalls von Gabriel Felder vom HSC Suhr Aarau verpflichtet wurde.

Nach 70 Minuten Spielzeit gibt es in der alt ehrwürdigen Lachenhalle kein Halten mehr. Sämtliche Wacker-Spieler eilen zu Torhüter Flavio Wick, begraben ihn unter einer Jubeltraube. Wick ist mit 22 Paraden und einer Quote von 46 Prozent gehaltenen Bällen der Matchwinner des Abends und macht am Ende den Unterschied in diesem dramatischen Halbfinal aus.

Beinahe wäre Pfadi Winterthur aber schon in der regulären Spielzeit gescheitert. Doch dank einem Tor in letzter Sekunde von Leandro Lioi gibt es die Verlängerung doch noch. In dieser kann Pfadi sogar zweimal vorlegen, doch Wacker dreht das Spiel dank grossem Willem und Torhüter Wick und macht die erste Cupfinal-Teilnahme seit 2019 und sechs Jahren klar.

Das Endspiel zwischen Wacker und Kriens steigt im Rahmen des Mobiliar Cupfinal-Tags am Samstag, 1. März 2025 in Gümligen BE. Am selben Tag wird neben dem Finalspiel der Männer auch dasjenige der Frauen (Spono-Zug) sowie die Endspiele der Elite-Juniorinnen und Junioren ausgetragen. Der SHV veröffentlicht den Cupfinal-Spielplan bis am Dienstag, Tickets gibt es ab Mittwoch bei Ticketcorner.

Text: Nicole Kaufmann / SHV
Foto: Michel Sibold