Zwei Siege an einem Wochenende

Für die Jungs der U15 Inter ging es am Samstag erneut in Richtung Nordwestschweiz. Das Rückspiel gegen die HSG Leimental stand an. Vor dem Spiel war klar, an die Leistungen aus den letzten Spielen sollte angeknüpft und die Siegesserie ausgebaut werden.
Die Anfangsminuten waren beidseitig durch Defensivaktionen und offensive Fehler geprägt. So erzielten beide Mannschaften nach zehn Minuten erst drei Tore. In der elften Spielminute gerieten die Thuner in einen 4:3 Rückstand. Dies blieb bis zum Spielende das Einzige Mal. Denn folglich wussten die Thuner bei eigenen Fehlern ein Tor des Gegners stehts zu verhindern, konnten sich aber dennoch nicht absetzen, da gegen die aggressive Abwehr der Leimentaler, den thuner Angriff vor Probleme stellte. So ging es mit einem Tor Vorsprung in die Kabine. Für Halbzeit zwei lautete die Devise nun in der Offensive zuzulegen, das Tempo und die Entschlossenheit zu steigern, ohne dabei die Defensivleistung zu reduzieren. Diese Vorgabe konnten die Thuner sensationell umsetzen, erzielten sie in Halbzeit zwei sechs Tore mehr als in der ersten Halbzeit und kassierten sogar ein Tor weniger. So lautete der Endstand 23:30. Wie schon im letzten Spiel fielen nur 23 Gegentore, der Hauptgrund war die sehr körperliche Deckung. Ganz nach dem Motto „Hart aber fair“ wurde 60 Minuten lang als Team gedeckt und lieferte so die Chancen für einfache Gegenstoss Tore.
Da am Samstagabend die SG Vau La Cote gegen die HSG Nordwest gewinnen konnte blieb die vorzeitige Qualifikation für die Aufstiegsrunde noch aus. Aus den letzten drei Spielen benötigt das Team noch einen Punkt. Die Chance darauf besteht bereits nächsten Samstag beim Heimspiel in der Musterplatz Halle gegen die SG Vau La Cote.

Im Regio-Cup eine Runde weiter
Am Sonntag stand dann das Viertelfinalspiel des Berner Regio-Cups gegen die U15 Regio des BSV Bern an. Da die Thuner als Inter Team stark favorisiert waren und bereits am Samstag gespielt wurde, wurde in der Mannschaftsaufstellung stark rotiert und viele Spieler des erweiterten Kaders bekamen erstmals die Chance sich zu präsentieren.
Zu Beginn sorgten die Spieler des Stammkaders für klare Verhältnisse, vor allem in der Deckung konnte der Klassenunterschied gezeigt werden. In den ersten 20 Minuten kassierten die Thuner nur zwei Gegentore. So konnte das Trainerteam unbesorgt mit dem Wechseln beginnen und nach und nach alle Spieler einsetzen. Auch Spieler des Stammkaders konnten im Hinblick auf die nächste Saison auf ungewohnten Positionen ihr Können zeigen. Hierbei ein grosses Kompliment an alle Spieler des erweiterten Kaders, als Vorsatz galt: Gebt Vollgas und habt keine Angst Fehler zu machen. Genau dies wurde umgesetzt und trotz einiger Fehler waren bei jedem Spieler viele vielversprechende Aktionen dabei, so kam auch jeder zu seinem Debut-Tor.
Trotz der vielen ungewohnten Aufstellungen und Wechseleien war der Sieg nie gefährdet und die Thuner konnten mit 20:33 gewinnen. Somit steht das Team im Halbfinale des Regio-Cup und ist dem selbstdefinierten Cupsieg ein Stückchen näher.