Wacker Thun Drü - TV Steffisburg HARZ 4 27:24 (15:9)
Am Samstag stand das zweite Derby der Saison gegen HARZ 4 an und natürlich ist man nach dem letzten Partie gewillt, diesmal ein besseres Spiel zu zeigen. Der Fokus lag darauf, 60 Minuten Vollgas zu geben und sowohl die Qualität als auch die Quantität hoch zu halten. Die Stimmung ist von Anfang an gut, da wir während des Spiels von der Familie Wullimann an den Trommeln begleitet werden und das Coaching von niemand geringerem als dem Vereinspräsidenten persönlich übernommen wurde (Danke für die Unterstützung). In der Abwehr wird von Anfang an gekämpft, aber auch im Angriff trifft man das Netz und geht nach vier Minuten in Führung. Nach elf Minuten sieht sich HARZ 4 gezwungen, das erste Team-Timeout zu nehmen. Das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt ist ein starkes 6:3, aber man darf nie vergessen, dass unser Gegner immer wieder einige Tricks auf Lager hat, um eine Führung schnell zu drehen. Die Emotionen kommen nicht zu kurz, aber gerade das Training vom Mittwoch zeigt Wirkung: 11:6 nach zwanzig Minuten. Die verdiente Pause folgt schnell und man kann zufrieden sein, 15:9 zur Pause ist für die bisherige Saison ein sehr willkommenes Ergebnis.
In der zweiten Halbzeit starten wir gut und arbeiten weiter an der Führung, HARZ 4 ist jetzt bissiger und aktiver auf dem Feld, aber wir arbeiten weiter solide mit dem Ball. Nach 40 Minuten ist der Vorsprung etwas geschrumpft, aber immer noch sehr konstant, es steht 17:14. Eine weitere Auszeit folgt und das Spiel dauert noch 10 Minuten, die Pause können wir gut gebrauchen, um unsere Taktik weiter anzupassen, damit wir das Derby als Sieger beenden können. Wir alle wissen, dass es trotz unserer Führung noch eng werden könnte, denn auch HARZ 4 trifft weiterhin gut und hat sich insgesamt gesteigert. Fünf Minuten auf der Anzeigetafel und wir ziehen mit unserer Auszeit die Notbremse, der so komfortable Vorsprung schmolz auf zwei Tore 24:22. Der ersehnte Schlusspfiff und wir gehen als Sieger in die Garderobe und natürlich wird der Sieg über unseren Rivalen ordentlich gefeiert, das Spiel endet 27:23.
Text und Foto: Jeff Bättig

