Wacker Thun - SG Handball Bern 23:30 (11:15)
Der erste Match im neuen Jahr ist der letzte, den wir gegen SG Handball Bern bestreiten werden. Da wir vor kurzem erst gegen Bern gespielt haben, wissen wir genau, wo wir unsere Fehler gemacht haben. In der vorherigen Begegnung spielte unsere Mentalität eine wichtige Rolle. Zu oft haben wir die Fehler beim Schiedsrichter und nicht bei uns selbst gesucht. Das soll sich aber ändern, damit wir uns einen Sieg erarbeiten können. Von Beginn an sind wir in der Verteidigung füreinander da und scheuen keinen Zweikampf. Leider kann Bern ihren Ballbesitz besser ausspielen, und bei uns schleichen sich einige technische Fehler im Angriff ein. Unsere Gegner gehen leicht in Führung, aber wir fordern sie und geben nicht auf. Immer wieder verkürzen wir den Abstand und gehen mit einem 11:15 in die Pause. In der zweiten Halbzeit ist für uns klar, dass wir weiter in der Verteidigung arbeiten und die Chancen, die wir erhalten, verwerten müssen. Was unbedingt erwähnt werden muss, ist unsere Mentalität. Wir feiern die Aktionen sowohl von der Bank als auch auf dem Feld, egal ob im Angriff oder in der Verteidigung. Wir wissen, dass es an uns liegt, ob wir das Spiel gewinnen oder nicht. Zum Team-Timeout in der zweiten Halbzeit steht es 17:21, aber es bleibt noch Zeit, die Lücke zu schließen oder sogar in Führung zu gehen. Unsere Leistung wurde zwar besser, trotzdem verlieren wir das Spiel mit 22:29. Eine Niederlage auf dem Papier, aber ein großer Sieg für uns als Team. Die Mentalität stimmt, der Zusammenhalt ist spürbar – darauf gilt es aufzubauen, um die Freude am Spiel nicht zu verlieren.
Text: Jeff Bättig
Foto: Noe Kämpf

