Drü-Weekend in Stuttgart
Wir trafen uns am Samstag um 8.30 Uhr am Thuner Bahnhof. Während der Zugfahrt wurde viel geplaudert und Karten gespielt, was die Fahrt entsprechend kurzweilig machte.
In Stuttgart angekommen, bezogen wir unsere Zimmer im nahegelegenen Hotel. Nach dem individuellen Mittagessen stand als Nächstes Padelspielen auf dem Programm. In wechselnden Gruppen spielten wir über 1,5 Stunden gegeneinander. Die Unfähigkeit und Grobheit im Spiel einiger von uns (eher der meisten) taten dem Spass keinen Abbruch, im Gegenteil.
Danach gingen wir zum Italiener zum Nachtessen. Pläne für den Ausgang fielen dann der Müdigkeit zum Opfer, sodass wir uns lediglich noch zu einem Schlummertrunk an der Hotelbar trafen.
Am nächsten Morgen genossen wir das Frühstück im Hotel, bevor wir uns auf den Weg ins Porschemuseum machten. Von unserem Guide erfuhren wir interessante Fakten zur Entwicklung des Automobils. Einige von uns konnten es natürlich nicht lassen, bescheuerte Fragen zu stellen, was unser Guide aber locker nahm und unsere Stimmung erheiterte.
Weiter ging’s zur Porsche-Arena, zum Highlight unseres Weekends: dem Handballmatch zwischen dem TVB Stuttgart und dem HC Erlangen. Die Grösse der Halle und die Atmosphäre bei ausverkauften Rängen waren sehr eindrücklich, was man vom Spiel leider nicht unbedingt behaupten konnte (22:17). Nach dem Spiel warteten wir auf den TVB-Trainier Misha Kaufmann und unsere Nationalspieler Samuel Röthlisberger und Lenny Rubin, um einige Worte zu wechseln und Fotos zu machen.
Dann fuhren wir ins Paulaner, einen bayrischen Biergarten. Die regionalen Speisen und Getränke waren vorzüglich und wir unterhielten uns prächtig. Auch das Servicepersonal hatte seine Freude an uns und lachte herzhaft mit.
Nach dem Essen gingen einige direkt ins Hotel, andere noch in den Ausgang. In kleinen Gruppen steuerten wir dann zu unterschiedlichen Zeiten unsere Hotelzimmer an. An den Gesichtern am folgenden Morgen konnte man ablesen, wer wann ins Bett gefunden hatte. Die Rückreise per Zug verlief dann entsprechend ruhig.
An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön ans OK (Lele und Urs) und, wie Ramon gerne zu sagen pflegt: Es fegte Huren.
Text: Valentin Federer
Foto: Top Padel Stuttgart

