Wacker Thun Drü - SG TV Steffisburg 3 / Wacker (M3) 18 : 28 (9 : 11)
Wie immer startet unsere Saison mit einem Cupspiel. Diesmal trafen wir uns an diesem schönen Spätsommerabend, um gegen die 3.-Liga-Mannschaft von Steffisburg zu spielen. Auf dem Papier waren wir der Underdog. Aber trotzdem wollten wir Vollgas geben und zum ersten Mal unsere neu geübte Verteidigungsaufstellung im Ernstfall testen.
Zu Beginn der ersten Halbzeit fielen nur wenige Tore. Einerseits konnten wir unsere Verteidigung gut aufbauen. Unsere Gegenspieler hatten dadurch kein leichtes Spiel. Andererseits parierte unser junger Goalie Urs Ball um Ball. Unser Angriffsspiel, das wir in letzter Zeit weniger geübt hatten, lief noch etwas harzig. Trotzdem konnten wir gut mithalten. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit waren wir sogar mehrmals mit 2 Toren vorne.
Leider liessen wir dann etwas nach. Dazu kamen einige technische Fehler. So lagen wir zur Halbzeit mit zwei Toren hinten. Aber wir hatten gesehen, dass heute etwas möglich ist. Wir schworen uns auf die zweite Halbzeit ein. Uns war klar, dass unser Gegner mit seiner Leistung nicht zufrieden war und nun mehr Druck machen würde. Auch wir wollten nach der Pause wieder voll präsent sein und noch mehr Einsatz zeigen.
Leider zeigte sich schnell, dass unsere Kräfte durch die intensive Verteidigungsarbeit gelitten hatten. Unser Angriffsspiel wurde unkonzentriert. Es schlichen sich immer mehr Fehler ein, die oft sofort bestraft wurden. Wir mussten unsere offensive Verteidigung auf ein 5:1-System umstellen. Das gab den wurfstarken Rückraumspielern unseres Gegners mehr Platz für Würfe aus 9 bis 10 Metern. Da konnten wir nicht mehr mithalten und gerieten immer weiter in Rückstand.
Am Ende stand es 18:28. Ein unglückliches Ende für unseren grossen Einsatz. Trotzdem wollen wir aus diesem Spiel möglichst viel lernen und nicht die Köpfe hängen lassen. Gegen 4.-Liga-Mannschaften, wo die Spiele etwas weniger schnell sind, stehen wir mit unserem jetzigen Können und unserer Ausdauer natürlich besser da.
Mit dieser positiven Aussicht starten wir in einer Woche mit dem ersten Match gegen Wabern in die Meisterschaft. Lasst sie ruhig kommen..
Matchbericht: Valentin Federer
Foto: Urs Wenger

