Armeechef bei der Fördergemeinschaft
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![]() Armeechef André Blattmann bei der Fördergemeinschaft von Wacker Thun ![]() Interessiert Zuhörer ![]() Heinz Widmer (rechts) übergibt André Blattmann einen Wakcer-Wimpel ![]() ...im Gegenzug kann Heinz Widmer ein neues Armeemesser entgegennehmen. ![]() Fotos: Roland Peter |
pero. Die Schweizer Armee ist Grundlage und Voraussetzung für die Erfolgsstory „Schweiz“. So lautet die Kernbotschaft von Korpskommandant Andrè Blattmann. Pointiert, kernig und volksverbunden präsentierte Armeechef Blattmann seine Gedanken und Visionen am Mittagshöck der Fördergemeinschaft von Wacker Thun. Die Schweiz sei seit mehr als 160 Jahre nicht mehr in einen Krieg involviert gewesen, rechnete er vor. Das mache unser Land zu einem Synonym für Sicherheit. Und nur die Armee könne diese Sicherheit garantieren. „Aber nicht zum Nulltarif“, mahnte er. Eichhörnchen genügt Verheerende kriegerische Auseinandersetzungen erwartet aber auch der oberste Armeechef nicht direkt. Die heutigen Bedrohungen sind differenzierter: Laut Blattmann gelten der Zugang zu Energie- oder Wasserquellen als potenzielle Konfliktthemen. Oder etwa starke Migrationsströme. Wie labil die Kommunikationstechnik gebaut ist illustrierte Blattmann am Beispiel der TV-Übertragung während der Fussball-EM. Es genügte ein Eichhörnchen, um einen totalen Blackout herbeizuführen. Die aktuelle Rolle der Armee ortet Blattmann denn auch in der Unterstützung ziviler Behörden, „wenn deren Mittel nicht mehr ausreichen“. Armee hat zu wenig Geld Um die Jahreswende machten Meldungen die Runde, wonach die Armee ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen könne. „Das ist so nicht richtig“, korrigierte Blattmann entsprechende Zeitungsberichte. Es stimme aber, dass die Armee zuweilen Liquiditätsprobleme habe. So mussten Lieferanten auch schon 60 Tage auf das Geld warten. Die Schuld für diesen Umstand sieht er bei „laufenden Budgetkürzungen“ und teuerungsbedingten Mehrkosten. Dieser Missstand werde sich künftig noch verschärfen, wenn die Politik nicht handle, befürchtet er. Dank enger Zusammenarbeit mit Universitäten und anderen Bildungsinstitutionen sieht Blattmann in der Armee auch eine wichtige Kaderschmiede. Heute würden sogar zivile Firmen künftige Führungsleute beim Militär in die Schulung schicken. Leicht gekürzte Fassung im Thuner Tagblatt |
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| Veröffentlicht 08:53:39 05.03.2010 |











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