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NLA: Wacker verliert in Schaffhausen

Nach einer guten Vorbereitung war Wacker im ersten Spiel des neuen Jahres chancenlos.

Was lief beim Leader schief?
Manuel Reber: Wir konnten unsere Stärken nicht ausspielen. In der Winterpause haben wir das Gegenstossspiel forciert, dies hat zu unserer Enttäuschung heute nicht gefruchtet. Auf Grund technischer Fehler haben wir rasch den Anschluss verloren. Uns war jedoch klar, dass es sehr schwierig werden würde, aus Schaffhausen einen Punkt zu entführen. Die Profiequipe der Kadetten ist uns individuell überlegen. Wir hatten am Anfang zu viel Respekt und waren gehemmt. Der Rückstand auf Rang 6 beträgt 5 Punkte. Es droht die Abstiegsrunde und damit die sportliche Langeweile solange das Erreichen der Finalrunde rechnerisch möglich ist, glauben wir daran. Die Ausgangslage spricht aber sicher nicht für uns. Der Gang in die Abstiegsrunde wäre weniger reizvoll, wir könnten jedoch ohne grossen Druck und Abstiegssorgen an unseren Stärken feilen und Schwächen ausmerzen. Die jungen Spieler könnten von diesen Partien profitieren.

In der Winterpause erhielten Sie ein Angebot vom BSV Bern Muri. Sie verlängerten jedoch Ihren Kontrakt in Thun. Warum?
Manuel Reber:  Ich wohne in Zollikofen, fühle mich als Berner. Deshalb habe ich mir das Angebot gut überlegt. Ich spiele jedoch seit vier Jahren in Thun, hier habe ich einen Stammplatz, hier sind die Perspektiven günstig. Dank den getätigten Transfers hegen wir kommende Saison höhere Ziele. Nach Abschluss meiner Ausbildung kann ich mir vorstellen, dem Handball mehr Bedeutung beizumessen.

Interview: Philippe Rindlisbacher.


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Veröffentlicht
20:58:48 07.02.2010