DRÜ: Steinzeitresultat, leider gegen uns!
Zum zweitletzten Auswärtsspiel der laufenden Saison mussten wir zum zweiten Mal nach Solothurn reisen, um in der unbeliebten (weil mit einem steinharten Boden ausgestattet) CIS-Halle gegen Gerlafingen anzutreten. Diese Mannschaft hatten wir in der Vorrunde dank einem unserer besten Spiele überraschend bezwungen. Wir konnten also davon ausgehen, dass die Gerlafinger für ihre Vorrunden-Niederlage Revanche nehmen wollten und waren deshalb entsprechend gewarnt. Wir haben uns vorgenommen, insbesondere in der Defensive gut zu stehen, kompakt zu bleiben und so den quirligen und schnellen Spielern in den Reihen des Gegners keinen Platz zu lassen. Aus der Distanz im Rückraum war von ihnen nicht allzuviel zu befürchten, da sie keinen Shooter oder Knaller in ihren Reihen haben. Wie das Resultat zeigt, konnten wir zusammen mit den einmal mehr guten Torhütern unser Vorhaben in der Verteidigung währen fast der ganzen Spielzeit durchziehen und mussten lediglich 12 Gegentore einstecken.
Aber eben, wenn man dann nur mickerige 11 Tore erzielt, nützt auch die beste Verteidigung nichts. Wir brachten lange Zeit einfach keinen Druck aufs Tor zu Stande. Viel zu oft, insbesondere in der 1. Halbzeit, wurden ungenaue Pässe gespielt, die unsere Aktionen stoppten oder gar zu unnötigen Ballverlusten führten. Wir üben dieses Grundelement des Handballspiels im Training in verschiedenen Formen zwar immer wieder und vermutlich wird mich deswegen der eine oder andere Spieler schon verflucht haben. Aber wie dieses Spiel gezeigt hat, können wir dies immer noch deutlich zu wenig gut, und ohne kontrolliertes Passspiel geht gar nichts! In der 2. Halbzeit konnten wir unsere Fehlerquote erfreulicherweise stark reduzieren und zu einer (leider nur fast erfolgreichen) Aufholjagd starten. Hätten wir von unseren verschossenen 100%-Chancen, vier freie Würfe am Kreis und zwei 7m, nur deren zwei genutzt, hätten wir dieses Spiel noch gewinnen können. Aber wie heisst es so schön und treffend: Hätti u Wetti si Brüeder gsi u beid hei nüt gha!
Rüedu Badertscher
Aber eben, wenn man dann nur mickerige 11 Tore erzielt, nützt auch die beste Verteidigung nichts. Wir brachten lange Zeit einfach keinen Druck aufs Tor zu Stande. Viel zu oft, insbesondere in der 1. Halbzeit, wurden ungenaue Pässe gespielt, die unsere Aktionen stoppten oder gar zu unnötigen Ballverlusten führten. Wir üben dieses Grundelement des Handballspiels im Training in verschiedenen Formen zwar immer wieder und vermutlich wird mich deswegen der eine oder andere Spieler schon verflucht haben. Aber wie dieses Spiel gezeigt hat, können wir dies immer noch deutlich zu wenig gut, und ohne kontrolliertes Passspiel geht gar nichts! In der 2. Halbzeit konnten wir unsere Fehlerquote erfreulicherweise stark reduzieren und zu einer (leider nur fast erfolgreichen) Aufholjagd starten. Hätten wir von unseren verschossenen 100%-Chancen, vier freie Würfe am Kreis und zwei 7m, nur deren zwei genutzt, hätten wir dieses Spiel noch gewinnen können. Aber wie heisst es so schön und treffend: Hätti u Wetti si Brüeder gsi u beid hei nüt gha!
Rüedu Badertscher
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| Veröffentlicht 16:23:19 07.02.2010 |






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