Zwöi: Ligaerhalt trotz Niederlage
Trotz der 26:24-Niederlage gegen Solothurn konnte sich das Zwöi den Ligaerhalt sichern. Archivfoto: Roland PeterNach einem turbulenten Spielverlauf musste sich das Zwöi gegen die Solothurner mit einer knappen Niederlage abfinden. Dank Schützenhilfe von Kleinbasel darf aber freudig verkündet werden, dass das Saisonziel „Ligaerhalt“ bereits vier Runden vor Saisonende realisiert werden konnte.
Das Zwöi hat sich für das Heimderby gegen Solothurn viel vorgenommen. Die Erinnerungen an das ruppige Hinspiel in Solothurn waren allen Beteiligten noch präsent. Die speziell grosse Motivation auf diese Begegnung war schon vor dem Spiel deutlich spürbar.
Aber so richtig gelingen wollte dem Heimteam zu Beginn des Spiels wenig. Bereits nach kurzer Zeit eilte das Zwöi einem drei bis vier Tore Rückstand hinterher. Dieser wollte sich lange nicht richtig verkleinern, bis das Heimteam nach der Pause während gut 15 Minuten zauberte. Mit einer Serie von 10:1 Toren konnten die Thuner die Solothurner überholen und den Vorsprung sogar auf fünf Tore auspolstern.
Der Gegner reagierte auf diese starke Thuner Phase mit einigen taktischen Massnahmen. Diese Aufgaben waren eigentlich lösbar, dem Thuner Angriffsspiel wurde aber trotzdem der Wind aus den Segeln genommen. Diese Unsicherheiten führten zu Fehlern, die Solothurner erzielten dadurch einfache Tore. Der Wind blies in der Folge in den Rücken der emotionalen Solothurner, Wacker hingegen kämpfte mit Gegenwind und vor allem mit sich selbst. Die Gäste entschieden das Spiel knapp mit 24:26 zu ihren Gunsten. Eine Niederlage die dem Zwöi schmerzt und die sicherlich nicht aufgrund ungenügenden Willens eintraf.
Und trotzdem, dank des überraschenden Sieges von Kleinbasel über Yverdon sichert sich das Zwöi vorzeitig den Ligaerhalt. „War ja eh schon klar“ werden die meisten denken. So klar ist dieser Umstand aber nicht. Wir hatten im Herbst eine sensationelle Form. Wir haben uns diese Form erarbeitet, hatten grosse Freude an der Herausforderung 1.Liga und sind die Sache mit einer gesunden Gelassenheit angegangen. Dass wir im Moment nicht immer unseren Herbsthandball spielen, obwohl wir die Bereitschaft zeigen, unterstreicht eigentlich, was wir in der Hinrunde geleistet haben und dass diese Leistung nicht als selbstverständlich verstanden werden sollte. Schlussendlich haben wir das Saisonziel deutlich erreicht, aber ein Spaziergang war dies nicht, die Beteiligten wissen welche Faktoren sich hinter dieser Leistung verbergen.
Nächsten Freitag Abend spielen wir um 21.00 Uhr im Bäumlihof gegen Kleinbasel. Wir sind vorgewarnt: Die Basler bezwangen Yverdon auswärts, was dem Zwöi vor einigen Tagen deutlich nicht gelang.





Kommentare (0)