Zwöi: Wille und Kraft fehlte
In den letzten zehn Minuten fehlte die Kraft. Wackers Zwöi verlor
gegen Herzogenbuchsee mit 24:28.Nach einer dreiwöchigen Trainingspause über Weihnachten bestritt die zweite Mannschaft von Wacker Thun vergangenen Samstag zum ersten Mal in diesem Jahr wieder ein Meisterschaftsspiel. Wacker wollte an die starken Leistungen der Hinrunde anknüpfen und zeigen, dass weiterhin mit ihnen zu rechnen ist. Der Gegner hiess HV Herzogenbuchsee.
Gegen Herzogenbuchsee konnte das „Zwöi“ in der ersten Begegnung dieser Saison überzeugen und gewann vor der Weihnachtspause mit einem 8-Torevorsprung. Auch die Tabelle sprach für die gute Ausgangslage der Thuner. Dazu kam die Verletzung des zweitbesten Torschützen der Herzogenbuchsener. Trotzdem wusste Wacker, dass der HVH gerade zu Hause nicht zu unterschätzen ist.
Die erste Halbzeit gestaltete sich ziemlich ausgeglichen, wobei beide Mannschaften eher zaghaft agierten. Man bemerkte die fehlenden Trainings über die Festtage. Besonders in der Deckung konnte Wacker nicht überzeugen. Die Kommunikation und vor allem die Konzentration stimmten nicht. Allerdings konnte sich Wacker mit mehreren schnellen Toren im Spiel halten. Zur Pause stand es 15:14 für Herzogenbuchsee.
In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel lange Zeit ähnlich ausgeglichen wie in der ersten Hälfte. Somit konnte lange keines der beiden Teams mit mehreren Toren in Führung gehen, erst 10 Minuten vor Schluss setzte sich das Heimteam erstmals mit mehreren Toren ab. Wacker fehlte es an Konsequenz und Willenskraft um das Spiel gegen die nun euphorisch werdenden Herzogenbuchsener nochmals drehen zu können. Am Schluss verlor das „Zwöi“ mit 28:24.
Nun heisst es nach vorne zu schauen und aus den Fehlern zu lernen.





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