CUP: Wacker im Halbfinale
Wacker qualifizierte sich in Stans mit 33:20 für den Cuphalbfinal. Fabian Studer war in seiner Heimnt in der Startaufstellung. Archivfoto: Christian PfanderWacker Thun hat den BSV Stans 33:20 besiegt und sich damit für den Cuphalbfinal qualifiziert. Das Team aus der Nationalliga B war während 40 Minuten auf Augenhöhe gewesen.
Zumindest inoffiziell sähen die Oberländer ihre Fortschritte am liebsten durch den Erhalt eines Pokals bestätigt. Die Chancen dazu sind gestern gestiegen: Das Team Martin Rubins siegte im Cupviertelfinal gegen den BSV Stans in dessen Bleibe, und zwar mit 33:20. Das «Final-4-Wochenende», an dem die im Bewerb verbliebenen Teams erst die Schlusspaarung und tags darauf gleich noch den Gewinner ermitteln, wird heuer demnach mit den Thunern vonstattengehen.
Wacker, den zweimaligen Cupsieger, trennen also bloss noch zwei Erfolge vom dritten Titel. Sportchef Thomas Fahrni spricht vorerst von einer «theoretischen Möglichkeit». Erst gelte es, sich für das Endspiel zu qualifizieren. Gegen wen die Berner Mitte April in Sursee um den Finaleinzug spielen werden, erfahren sie am Donnerstagabend – die Begegnungen werden im Rahmen des Viertelfinals zwischen den Kadetten Schaffhausen und Pfadi Winterthur ausgelost. Ein möglicher Widersacher ist Kriens, das sich gestern gegen Grauholz nur sehr knapp durchzusetzen vermochte (31:28) und dabei bis zuletzt zittern musste.
Die Thuner ihrerseits waren suboptimal ins Kräftemessen mit Stans gestartet, dem Sechsten der Nationalliga B. Zur Pause führte Wacker bloss 14:12. Fahrni sagt: «Wir haben den Beginn total verschlafen, worauf zehn gute Minuten folgten.» Auch am Anfang der zweiten Hälfte taten sich die Gäste schwer; der Unterklassige egalisierte vor 625 Zuschauern zwischenzeitlich (18:18). Fortan war Wacker klar besser; Rubins Auswahl entrückte. Marc Winkler trug wesentlich dazu bei: Er parierte gemäss Fahrni gleich 26-mal und lancierte so manchen Gegenstoss. «Er und Silvan Hess harmonierten grossartig, dasselbe galt für Jakub Szymanski und Philipp Buri», sagte der Sportchef der Oberländer. Gute Kritiken erhielt zudem Luca Linder, der sieben Treffer erzielte und, während Borna Franic wegen Wadenproblemen geschont wurde, die 7-Meter-Würfe erfolgreich ausführte.
Torhüter trifft
Wackers Bester war gestern indes Winkler, der nach 13 Minuten den glücklosen Andreas Merz ersetzt hatte. Der Keeper krönte seine Leistung, indem er auch noch selber traf. Einen guten Tag zog Fabian Studer ein. Der 21-jährige Linkshänder hatte seine Laufbahn bei den Innerschweizern begonnen, ehe er zu den Berner Oberländern wechselte. Der Aufbauer gehörte in seiner Heimat der Startaufstellung an.
Am Samstag, 17 Uhr, werden die Thuner die erste Ligapartie des neuen Jahres absolvieren. Pfadi Winterthur gastiert. Fahrni fordert vom Ensemble, da von Beginn weg «wach» zu sein.
Stans - Wacker Thun 20:33 (12:149
Eichli. - 625 Zuschauer. - SR Jergen/Zaugg. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Stans, 3mal 2 Minuten gegen Wacker Thun.
Stans: Arnosti/Flavio Graf (16. bis 30.); Frei (5/3), Heinzer (3), Imfeld, Lima (5), Lussi (1), Mohenski (4), Niederberger, Odermatt, Scheuteri, Thaler, Zutter (2), Philip Graf.
Wacker Thun: Merz/Winkler (ab 13./1 Tor); Von Deschwanden (4), Szymanski (1), Studer (3), Rathgeb, Linder (7/3), Isailovic (1), Hess (5), Getzmann (2), Friedli (3), Dähler (2), Caspar (1), Buri (3).
Bemerkungen: Wacker Thun ohne Franic (geschont wegen Wadenproblemen). Keine verschossenen Penaltys.





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