NLA: Frohe Kunde
Nikola Isailovic verstärkt Wacker Thun bis Ende Saison. Er wird im rechten Rückraum eingesetzt und die Nummer 7 tragen.Wacker Thun hat gestern den Valiant-Cup in Steffisburg deutlich gewonnen. Für eine richtige Schlagzeile sorgte jedoch die Meldung von Teammanager Thomas Fahrni am Rande des Turnieres: Wacker Thun hat einen neuen Linkshänder - zumindest bis Ende Saison.
Seit ein paar Tagen weilt der Serbe Nikola Isailovic im Probetraining bei Wacker Thun. Gestern kam er in beiden Turnierspielen zum Einsatz. Und er hat überzeugt. Der 25-jährige Rückraumspieler wird per sofort in die Mannschaft aufgenommen.
Isailovic spielte zuletzt bei Pays d'Aix U.C Handball (2. Französische Liga) auf der rechten Seite. Aktuell ist er ohne Vertrag. Ein Glücksfall für Wacker. Nikola Isailovic will Spielpraxis sammeln und sich für nächste Saison empfehlen. Das kann er jetzt bei Wacker tun.
Unerfahren ist der 196 Zentimeter grosse und 99 Kilogramm schwere Profi allerdings nicht. Immerhin stand er in seiner Heimat zwei Jahre bei Metaloplastica unter Vertrag. Danach zog es ihn nach Ungarn (Debrecen) und Italien (Bologna). Letzte Saison stand er mit Bologna gar im 1/2-Final des Challange-Cups. Den grossen Durchbruch schaffte er allerdings noch nicht. Jetzt wird er die Thuner bis Ende der laufenden Spielzeit verstärken. Danach wird neu bilanziert.
Wacker Thun präsentierte sich gestern in Steffisburg in Geberlaune. Mit zwei ungefährdeten Siegen holten sich die Favoriten den im letzten Jahr verlorenen Titel zurück. Geberlaune darum, weil die Rubin-Schützlinge total 72 Tore schossen und nur deren 53 kassierten. In der ersten Partie, gegen den Gastgeber und Partnerverein Steffisburg, setzte Thun ein bemerkenswerte Marke von 40:25. Rubin musste dabei auf Jonas Dähler und Simon Getzmann verzichten. Bei sind in den Nationalmannschaften engagiert.
Im Finale gegen Suhr (32:28) wurden zudem Philipp Buri und Silvan Hess geschont, die über leichte Blessuren klagten. Trotz diesen gewichtigen Absenzen stand der Turniersieg nie in Gefahr. Wesentlich dazu beitragen hat übrigens Nikola Isailovic, der im ersten Spiel acht Tore schoss und im zweiten deren sieben.
Steffisburg konnte den kleinen Final für sich entscheiden. Die Organisatoren des Valiant-Cups gewannen gegen einen dezimierten RTV Basel mit 35:25.





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