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NLA: Wacker's Revanche

Geschrieben von Roland Peter.

2012-12-21-WackerStOtmar-VorschauDas Geschehen war dramatisch und für viele eine herbe Enttäuschung: Am 25. Oktober bezog Wacker Thun in St. Gallen eine knappe Niederlage (29:27). (Bild. Szymanski und Caspar versuchen das Debakel zu verhindern.) Die zweite Abfuhr von insgesamt vier in der laufenden Saison. Jawohl! Bisher musste Wacker nur viermal das volle Punktepaar abgeben. Gleiches soll sich heute Mittwoch nicht wiederholen. Und den Kratzer von St. Gallen wollen die Wacker-Jungs polieren. Gewaltig und gewichtig mit dem Ball. Diese Meinung tut Luca Linder kund: "Jetzt gilt es Revanche zu nehmen für die unnötige Niederlage in St.Gallen, damit wir auf äusserst erfolgreiche 2/3 der Qualifikation zurückschauen können. Die kürzlichen Erfolge im Europacup und auch letzten Samstag im Derby gegen Bern haben gezeigt, dass wir noch keinenfalls in vorweihnachtlicher Geschenke-Stimmung sind. Und das soll sich auch gegen St.Gallen nicht ändern. Wir wollen die Siegesserie auch im Jahre 2012 weiterführen können und deshalb brauchen wir am Mittwoch die zwei Punkte. Ich hoffe wir dürfen auch dieses mal auf ein so zahlreiches Publikum zählen wie in den letzten Wochen - denn 'so fägts ersch rächt'!"

Das sind klare Worte. St. Otmars Medienchefin, Barbara Jungclaus, kontert, aber nicht überzeugend: "Die Otmärler werden alles daran setzen dem Heimteam die Suppe zu versalzen und die Punkte nach St. Gallen zu entführen." Zweckoptimismus tönt so. Ihre vorsichtige Formulierung hat Grund. Wackers Leistungskurve verläuft auf hohem Niveau. Seit zehn Runden belegen die Thuner entweder den 3. oder den 2. Tabellenrang. Jene der Ostschweizer ist auch stabil. Seit dem 10. Spiel verharren sie auf Rang 6. Die Rolle des Favoriten kennt also jeder. Abgesehen von Sentiments, der Ratio folgend, müsste eine Wette für Wacker lauten. Jungclaus relativiert denn auch - mit einem psychologischen Argument: "Die Thuner können mit der Unterstützung ihres tollen Heimpublikums rechnen". Recht hat sie. Wackers Chefin an der Kasse, Marianne Widmer, verkündet Mal für Mal erfreuliche Zahlen. Aktuell zieren die Thuner sogar das (inoffizielle) Klassement.  691 Besucher stärken das Team - im Schnitt und verwandeln die Lachenhalle zum Kraftfeld für die Einheimischen.

Luca Linder jedefalls freut sich "riesig auf dieses letzte Spiel vor den Weihnachtsferien" Und: "Ich glaube danach haben wir uns alle eine Pause verdient." Dem ist so. Zuvor jedoch, wie es Lnder oben sagt, gilt es Revanche zu nehmen. Also dann, wir sehen uns in der Lachenhalle...

Porträt Luca Linder und Vorschau im Thuner Tagblatt

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