U19: Mitten in harter Phase
Das Fanionteam von Wacker Thun steht vor einer sehr intensiven Phase, wir sind mit der U19 bereits mittendrin. Nebst all den Trainings und Spielen sind wir übers Wochenende auch noch am Adventsmarkt in Thun (Marronistand) und Brienz (Crêpesstand) engagiert.
Doch im Vordergrung stehen natürlich die Einsätze in der Halle, primär die Spiele, und dort können wir mit dem Verlauf der Meisterschaft nicht ganz zufrieden sein. Wir liegen zwar im Mittelfeld der Tabelle, doch die Resultate sind nicht zufriedenstellend. Wir haben unsere Heimstärke aus den letzten Saisons verloren und alle 3 Heimspiele der aktuellen Meisterschaft verloren! Dafür haben wir alle Auswärtsspiele mit soliden, guten Leistungen gewonnen! Dies liegt nicht nur an den Gegnern, sondern primär an unseren Leistungen. Gerade in den Heimspielen ist unsere Angriffsleistung meistens zu wenig effizient und die Abschlussquote ist ungenügend. Auch rückblickend betrachtet, ging die letzte Partie gegen Pilatus Handball 23:28 aus diesem Grund verloren. Wo liegt der Grund für diese unterschiedlichen Leistungen in Heim- und Auswärtsspielen? Eine Frage die mir Kopfzerbrechen bereitet, denn die Trainingsleistungen im Anschluss oder vor den verlorenen Partien sind gut und engagiert. Auch legen wir die Ladehemmungen ab und werfen in den Spielsequenzen einfache Tore von allen Positionen. Vielleicht ist es nötig die Intensität in den Spielübungen noch zu steigern, sprich uns gegenseitig noch mehr zu fordern.
Spüren wir in der heimischen Lachenhalle zuviel Druck? Gibt es doch nichts schöneres als unsere Heimauftritte in der vertrauten Lachenarena. Auch ist der Support und die Unterstützung von den Tribünen da und wir könnten diese Heimspiele einfach in vollen Zügen geniessen. Doch vielleicht wollen wir es vor unseren Familien und Freunden einfach zu gut machen und sind dadurch gehemmt, verkrampft? Ich hoffe wir schaffen es, uns von diesem Druck zu befreien und aktzepieren die Fehler die wir machen, bauen uns gegenseitig noch mehr mit positiver Kritik und Unterstützung auf. Für die nächste Heimpartie, sie wird in der Musterplatzhalle stattfinden, dürfen wir hoffentlich auf die gleiche Unterstützung zählen!
Vor uns liegt eine Aufgabe, die uns Sicherheit und Selbstvertrauen geben wird, die nächste Partie im Berner Regionalcup. Ich habe auch hier zurück geschaut und bin auf beeindruckende Zahlen gestossen. Die letzten 12 Spiele im Berner Regionalcup haben wir mit dem U19-Team gewonnen. Diese Spiele ergaben ein Torverhältnis von 445:246, was einen Durchschnitt von 37:20 Toren pro Spiel ergibt! Das ist Grund genug um mit Selbstvertrauen in die nächste Partie zu steigen. Dieses Spiel bestreiten wir am Dienstag, 29.11.2011 / 20:45 Uhr / Turnhalle Worbboden in Worb. Der Gegner heisst Espace Handball und spielt aktuell in der 3. Liga. Dort belegen die Emmentaler den 3. Platz und haben erst zwei Partien bestritten. Dabei gilt zu beachten, dass sie die beiden Teams, die momentan die Tabelle anführen, bezwungen haben. Das Team ist also mit einem 2.-Ligateam zu vergleichen und sicher ein ernsthafter Prüfstein für uns. Zudem sind Wochentagsspiele nie einfach und die Halle in Worb bietet ähnliche Verhältnisse wie die Musterplatzhalle in Steffisburg. Gehen wir mit den gleichen Grundlagen in diese Partie, wie in die letzten Auswärtspartien, dann bin ich überzeugt wir können diese Partie für uns entscheiden.





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