DRÜ: 30 Minuten reichten nicht
Ich war mir bewusst, dass für uns am heutigen Tag das Heimspiel geben HGO 2 möglicherweise nur das zweitwichtigste Ereignis sein würde. Aber dazu am Schluss mehr. Trotzdem haben wir uns vorgenommen, gegen den Leader in unserer Gruppe so gut wie wir es eben können dagegen zu halten. Eigentlich sollte es einer Mannschaft wie der unsrigen ja entgegenkommen, wenn sie nicht Favorit ist, dadurch befreit aufspielen kann und nichts zu verlieren hat.
Leider hatten wir einen ziemlich harzigen Start in dieses Spiel zu verzeichnen, so dass wir uns nach 10 Minuten bereits einen Fünf-Tore-Rückstand eingehandelt hatten. Danach folgten bis zur Halbzeit 20 sehr gute Minuten, während denen wir dem eigentlich übermächtigen Gegner sehr gut Paroli bieten konnten. Uns gelangen einige wirklich schöne Aktionen mit entsprechend spektakulären Toren. Auch in der Verteidigung funktionierte es nun deutlich besser als zu Spielbeginn. In dieser Zeit konnten wir unseren Rückstand kontinuierlich verkleinern, so dass es zur Halbzeit nur noch 12:14 stand.
Nach der Pause versuchten wir, im gleichen Stil weiter zu fahren. Leider gelang uns dies in der zweiten Halbzeit nur noch während ein paar wenigen Minuten. Und dies reicht nun halt gegen einen mit diversen guten Individualisten besetzten Gegner wie HGO 2 eben nicht. Als Konsequenz davon resul-tierte am Schluss eine deutliche Niederlage und es gibt die Erkenntnis, dass 30 gute Minuten gegen einen solchen Gegner für einen Erfolg nicht reichen.
Man könnte dieses Spiel aber aus rein statistischer Sicht auch anders betrachten, es in drei einzelne Duelle sezieren und diese Duelle dann als Sätze werten (à la Tennis). Nach dieser Zählweise (best of three) hätten wir dann die Begegnung gewonnen. Wie das geht, fragst du dich? Hier die Erläuterung für diese Theorie.
Das erste Duell, Röfe Sigg (Spieler bei Wacker DRÜ) gegen Pesche Sigg (Torhüter bei HGO 2), ging 2:1 zu Gunsten von Wacker DRÜ aus, weil Röfe zwei Tore erzielte und Pesche nur einen Schuss von Röfe halten konnte. Das zweite Duell, Wacker DRÜ gegen HGO 2 minus Christof Schmutz, haben wir mit 17:14 ebenfalls für uns entschieden. Nur das dritte Duell, Wacker DRÜ gegen Christof Schmutz, ging mit 0:13 verloren. Insgesamt ergäbe dies dann eben den 2:1 Sieg nach Sätzen für Wacker DRÜ.
Ja, ja ich weiss, wir spielen Handball und nicht Tennis. Zudem war Sigg gegen Sigg nur ein spielinternes Duell und Christof Schmutz spielt eben bei HGO 2 und nicht für sich selbst. Deshalb lautet das nackte Schlussresultat beim Spiel Wacker DRÜ gegen HGO 2 eben 17:27 und nicht 2:1.
Das wichtigste Ereignis des Tages allerdings ging klar zu unseren Gunsten aus. Das bereits legendäre „Munichrine-Fondue“ made by René Berroud war wieder einmal ein Highlight erster Güte. Es hat einmal mehr (fast) alle dazu verleitet, deutlich über die normale Vernunft hinaus Fondue zu (fr)essen und am Schluss auf mehr als genug noch ein Vermicelles mit Rahm zu tischen. Aber äbe, was im DRÜ isch de scho nomal?





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