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LakeSide

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Von Badertscher zu Badertscher

Bei der Juniorenabteilung von Wacker Thun „LakeSide“ kommt es im Hinblick auf die bevorstehende Saison zu einem Familien internen Wechsel – dies ist in der Wacker-Familie noch schnell möglich und geschieht in diesem Fall aber nun im wahrsten Sinn des Wortes.
Der 32-jährige Claudio Badertscher (im Bild) übernimmt die Aufgaben als Nachwuchssportchef bei Wacker Thun von seinem um drei Jahre älteren Bruder Remo, seines Zeichens Teammanager und Assistenztrainer der ersten Mannschaft. Dieser wurde nämlich nach eigenen Angaben „...seinerzeit von Wacker Thun als „Wunschkandidat“ für diesen Posten auserkoren. Bereits vor dem Amtsantritt habe ich damals dem Vorstand mitgeteilt, dass meine Priorität beim Traineramt in Steffisburg (NLB) liegen würde und ich jederzeit bereit sei, meinen Posten als Leistungsmannschaftsverantwortlicher zur Verfügung zu stellen, sollte sich aus Sicht des Vereins eine bessere Lösung anbieten. Da dies wahrscheinlich nicht der Fall war, habe ich den Job viereinhalb Jahre gemacht. Als sich die Lösung mit "Buze" (wie Claudio auch genannt wird – anm. der Medienstelle) anbot, habe ich den Job mit gutem Gewissen weitergeben können, wodurch ich zeitlich sicherlich deutlich entlastet werde. Es macht auch Sinn, jemanden in dieser Position zu haben, der nahe an den Junioren ist.“ Und das ist Claudio Badertscher in der Tat, denn neben dieser neuen Aufgabe als Nachwuchssportchef ist der Betriebsökonom Badertscher noch Co-Trainer bei den U13- und U15 Elite-Junioren, sowie beim «Zwöi»; dort an der Seite seines Schwagers Simon Baumann in der 1. Liga.
Seinen handballerischen Werdegang begann „Buze“ im Alter von sieben Jahren, durchlief sämtliche Juniorenstufen bei Wacker Thun, spielte gesamte 8 Jahre in der NLA (bei seinem Stammverein und bei Gossau), zudem 6 Jahre beim TV Steffisburg in der 1. Liga und in der NLB, 4 davon als spielender Assistenztrainer – er war also insgesamt 25 Jahre als Spieler engagiert. Auch als Trainer ist er bereits seit mehr als 15 Jahre tätig; betreute und trainierte den Schulsport, alle Juniorenstufen, in der 1. Liga und NLB der Herren und hatte auch Teilaufgaben bei den Frauen in der NLA.
Es erstaunt demnach nicht, dass für Claudio Badertscher der Verein, sein Umfeld und sein Fortbestehen („die Junioren sind unsere Zukunft“) eine Herzens- und Familienangelegenheit ist. „Es ist zudem eine weitere Möglichkeit dem Verein, welchem ich quasi seit meiner Geburt angehöre, noch mehr zurück zu geben“ fügt Buze selbstlos als Antwort auf die Frage an, was ihn denn eigentlich bewog, diese Aufgabe von seinem Bruder zu übernehmen.
Was sind denn die Zielsetzungen in der Junioren-Abteilung von Wacker Thun? Dazu Claudio Badertscher: „Erste Priorität haben jeweils die Ligaerhalte - denn so können die Junioren auf höchstem Niveau Handball spielen, sowie die Förderung aller Junioren. Jeder soll auf dem entsprechenden Niveau bestmöglich ausgebildet werden. Dass nicht aus jedem jungen Spieler ein NLA-Spieler wird, ist uns zwar klar, aber trotzdem ist es unsere Aufgabe, den Nachwuchs handballerisch als auch menschlich so weit wie nur möglich zu bringen.“ Er betont zudem auch, dass ihm „Rangierungen oder Podestplätze eher weniger interessieren, denn diese sind höchstens ein Nebenprodukt unserer Arbeit. Ich bin nicht bereit, die Rangierung vor die Förderung eines Spielers zu setzen.“
Und da liegt wohl auch der Erfolg im eigenen Nachwuchs bei Wacker Thun - denn auch Remo Badertscher legt viel Wert auf die Förderung eines jeden Einzelnen. Daher stösst seine Appellation an Buze und seine Trainer auf offene Ohren, „dass es primär um den Verein und um die einzelnen Spieler geht und nicht um das persönliche Ego der Trainer oder um "wichtige" Medaillen. Ich bin mir aber sicher, dass dies zu 100% umgesetzt wird“ – und das kann er sich sicher auch sein. Auf die Frage, welche Prioritäten er sich setze als Teammanager im Bezug der Sichtung von Nachwuchstalenten aus den eigenen Reihen, meint der Assistent von Martin Rubin: „Da ich immer noch fast alle Junioren der Leistungsmannschaften persönlich kenne, mehrere Spiele von allen Teams gesehen habe und auch in der Saison 2017/2018 sehen werde, masse ich mir an, die potenziellen NLA Spieler eingrenzen zu können. Für mich ist wichtig, dass die Jungen anhand des aktuellen Kaders sehen, dass man bei Wacker Thun mit viel Fleiss und Arbeit den Sprung in die NLA schaffen kann.“
Keine Sorgen muss man sich bei den Vereins-Verantwortlichen machen bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Juniorenabteilung und der ersten Mannschaft: die Aufgabenbereiche, Kompetenzen und Verantwortungen sind klar definiert. „In meiner Verantwortung steht, dass sich Remo oder Dominic Bleuer (NLB-Trainer beim Partnerverein TV Steffisburg) möglichst selten ausserhalb unserer Region nach guten Spielern umsehen müssen“ ist sich Claudio Badertscher im Klaren. „Zudem sind bei mir alle Leistungsmannschaften von Wacker, ausser das SHL/NLA-Team, somit die u15-, u17- und u19-Elite, aber auch das «Zwöi» in der 1. Liga angegliedert.“ Dem stimmt Remo Badertscher „voll und ganz zu. Ich würde einzig sagen, dass Buze nicht Alleinverantwortlicher ist sondern schauen muss, dass die momentan sehr guten Trainer möglichst gute Rahmenbedingungen antreffen, um mit ihren Junioren zu arbeiten“.
Auch beim grössten Wunsch, bezüglich der familiären Zusammenarbeit, ist man sich einig: „Dass die Mehrheit der Spieler in unseren Nationalligateams Eigengewächse sind und so folglich einmal durch unsere kompetenten Trainer ausgebildet wurden“.
 
 
Interviews und Text: Medienstelle Wacker Thun
Foto: Roland Peter 

 


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23.08.2017 18:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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