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Bericht Thuner Tagblatt

Bericht Thuner Tagblatt
Ohne den Kreativkopf, mit dem andern Gesicht
 
Das auf Nicolas Raemy verzichtende Wacker erinnert beim 28:28 gegen Suhr an triste Septembertage. Immerhin verlängern die Thuner eine Serie: Sie sind seit acht Partien ungeschlagen.

Die Liga spielt verrückt, und die Thuner machen wacker mit. Das in der ersten Jahreshälfte sieglose St.Gallen bezwingt die Kadetten und hievt sich damit an die Spitze einer Tabelle, in welcher der Titelverteidiger aus Schaffhausen bloss an fünfter Stelle rangiert. Weiterhin unter dem Strich klassiert ist das ambitionierte Bern, das nach Kriens’ gestrigem Erfolg noch ein bisschen mehr um die Finalrundenqualifikation bangen muss. Die Oberländer ihrerseits  vermochten bei Suhr, Aufsteiger und Schlusslicht, nur knapp eine Niederlage zu verhindern nachdem sie zuletzt den Meister und danach Leader Winterthur geschlagen hatten. 28:28 trennte sich Martin Rubins Team, es ist nach der Pleite bei Stäfa damit weiterhin unbezwungen, inklusive der Begegnung im Cup mit Altdorf verlor der Champion von 2013 nun seit acht Partien nicht mehr. Freilich hatte Wacker vor rund 700 Zuschauern alle Chancen, auch in Aarau zu gewinnen. Die Thuner waren gut gestartet, sie führten 5:2, ehe sie ein Gesicht zeigen sollten, das an die schlechten Resultate zu Saisonbeginn erinnerte. Wie Mitte September in der Lachenhalle tat sich der Favorit schwer mit dem Aussenseiter, zur Pause lag er 15:17 zurück. Den Rückstand machten die Gäste rasch wett, zehn Minuten vor Ende waren sie 25:23 vorn. Die Mannschaft um Topskorer Misha Kaufmann egalisierte und durfte in den finalen Sekunden bei ausgeglichenem Stand angreifen, weshalb der Punktverlust für die Oberländer mehr oder minder verschmerzbar ist.

Produktiver von Deschwanden
«Bei uns war der Wurm drin, und wir machten ganz einfach ein paar Fehler zu viel, als dass wir hätten gewinnen können», sagte der Trainer. Er bemängelte die Chancenauswertung seiner Leute und kritisierte das Defensivverhalten in der ersten Halbzeit. Erfolgreichster Werfer war Lukas von Deschwanden, der zehnmal zehnmal traf, Routinier Borna Franic (75 Prozent) und Youngster Thomas Lanz (100) glänzten je mit starker Quote. Nicht eingelaufen war Nicolas Raemy. Der Nationalspieler hatte im Vergleich mit Pfadi eine Gehirnerschütterung erlitten und konnte in der Zwischenzeit kein einziges ordentliches Training bestreiten. Der Coach fällte einen Vernunftsentscheid, verzichtete auf den in toller Form befindlichen Linkshänder und hofft, ihn am Samstag gegen Kriens an Bord zu haben.

Vorteil Lanz
Bemerkenswertes tut sich in diesen Wochen am linken Flügel. Während Luca Linder im Oktober verletzt war, machte Lanz auf sich aufmerksam und verdrängte den Leistungsträger vorderhand aus der Startaufstellung. Rubin pflegt den Arrivierten nach den ersten 30 Minuten ein- und den Aufstrebenden auszuwechseln. Zu überzeugen vermögen beide. Der Trainer sagt: «Wir verfügen über vier Super-Flügel, ich kannmich auf alle verlassen.» Für Nachwuchsmann Lanz dürfte es ein Riesenerfolg sein, zu Vorbild Linder aufgeschlossen zu haben.

Adrian Horn


 

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24.11.2014 18:56:44 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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