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Der Cupsieger scheidet aus

Wacker Thun steckte, wie auch schon beim beherzten Auftritt im Krimi vom Ostermontag, im dritten Playoff-Halbfinale vom Freitagabend nie auf. Kämpfte bei Titelverteidiger Schaffhausen, zum Teil auch ein bisschen unglücklich und zu ungestüm, bis zum umfallen - im wahrsten Sinne des Wortes um nach Ende der Partie seinen Emotionen, sprich zum Teil den Tränen, freien Lauf zu lassen. Diese Tränen der nicht zu verbergenden Enttäuschung wichen rasch zu Tränen der Erleichterung und vor allem der Freude über das geleistete. Bestimmt nicht nur über das was in den letzten sechzig Minuten dieser Meisterschaft geleistet wurde, sondern bestimmt auch über die vielleicht gut 170, der gesamthaft 200 Playoff-Spielminuten, dieser Halbfinal-Serie gegen den Erzrivalen aus Schaffhausen. Als man sich dann zum gegenseitigen Dank auch noch in den Armen lag, war beim einen oder anderen sogar schon eine gewisse Genugtuung ins Gesicht geschrieben, auch wenn es vielleicht noch etwas dauert um die ganze Saison noch zu verarbeiten.
Die Kadetten waren in dieser Ausmarchung vielleicht dann halt doch der logische Qualifikant für den Playoff-Final. Denn auch in diesem dritten Spiel setzte sich der durch, der am Ende noch ein bisschen mehr, aber wirklich nur ein bisschen, Cleverness aufbringen und Glück an sich reissen konnte. Wacker glich, nach einer nur kurzen Führung zu Beginn der Partie und dem zwischenzeitlichen 10:11 durch Janick Sorgen in der 22. Minute, vor der Pause zweimal aus, stand aber sonst stets mit bis zu drei Treffern im Hintertreffen. Geriet im zweiten Abschnitt zweimal sogar bis zu fünf Tore (19:14 und 20:15) in Rückstand. Doch die Berner Oberländer bewiesen, wie schon so oft in dieser Saison, enormen Kampfeswille und beeindruckten, nicht nur die gegen hundert mitgereisten Fans in grün, mit sehr viel „Wackerhärz-Blut“. Dem wiederum ohne Regisseur Roman Caspar und Topscorer Lukas von Deschwanden, sowie dem immer noch ohne Nikola Isailovic und den beiden Langzeitverletzten Nicolas Raemy und Andreas Merz angetretene Wacker-Ensemble gelang es jedoch gleichwohl, nicht minder beeindruckend, noch in den letzten drei Spielminuten zweimal auszugleichen – 25:25 durch Luca Linder und dem 26:26 durch den einmal mehr gross aufspielenden Lenny Rubin (11 Tore – inkl. 3 souverän verwandelte Penaltys!). Nur ein unglückliches Stürmerfoul, von einem auch langzeitverletzten Rückkehrer, von Markus Hüsser (22 Sekunden vor dem Ende) verhinderte eine Verlängerung. Doch es sei ihm und seinen Mannschaftskollegen vergönnt gewesen die Saison doch noch verlängern zu können. Das Team war denn auch unübersehbar vom Trainergespann Rubin/Badertscher einmal mehr hervorragend vorbereitet und auf den Gegner eingestellt worden. Dazu gehört auch Wackers medizinische- und physiotherapeutische-Abteilung, die es immer wieder verstand einzelne Akteure zum möglichst richtigen Zeitpunkt wieder ins Team, oder „ins Spiel“ zu bringen.
Somit scheidet der Cupsieger im Rennen um den Schweizer Meistertitel aus und beendet eine dennoch über die ganze Meisterschaft gesehen beeindruckende und erfolgreiche Saison 2016/2017.

Swiss Handball League – Playoff-Halbfinal NLA 2016/2017 (Spiel 3)
Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun  28:26 (15:13)
Serie: 3:0
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Pfadi Winterthur – HC Kriens-Luzern  26:25 (14:13)
Serie: 2:1


Text/Quellen: Medienstelle Wacker Thun/handball.ch und handballtv.ch
Foto: Roland Peter

 


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21.04.2017 22:54:18 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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