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Playoffs

Playoffs
Mit Startniederlage in die Playoffs

Nicht nur der Einstieg in diese prestigeträchtige Playoff-Halbfinalserie war verheissungsvoll – die volle erste Halbzeit und noch ganz klein wenig in der zweiten Hälfte war es eine ausgeglichene Playoff-Halbfinal Begegnung die man sich eigentlich wünschte; temporeich, emotional und sehr hartumkämpft. Wie sich später herausstellte manchmal auch zu hartumkämpft. Die Gäste lagen denn auch mehrheitlich in Führung im ersten Abschnitt, jedoch höchstens mit zwei Zählern mehr. Alles schien seinen Lauf zu nehmen; die wiedergenesenen Rückraumschützen Lenny Rubin und Lukas von Deschwanden spielten von Beginn weg, was den Druck auf die Kadetten-Defensive offensichtlich erschienen liess. Effizienter waren schlussendlich jedoch vor allem Rubins Abschlüsse, aber auch er brauchte für seine am Ende acht Toren deren fünfzehn Versuche. Von Deschwanden war mit Bestimmtheit auch eine Entlastung für die bisher arg geforderten Rückraum-Exponenten Caspar, Feuchtmann Pérez, aber zuweilen auch Christinat und Manse. Doch der letztjährige Liga-Topscorer blieb, mit seinem einen Treffer und daher lediglich im Angriff, noch unter seinen Erwartungen.
Der zweite Abschnitt glich dem ersten dann vielleicht nur noch gerade deren zweieinhalb Minütchen, danach gab es für die Thuner einen „Knick“; die Berner Oberländer erzielten innerhalb von lediglich sieben Minuten nicht nur keinen Treffer, sondern kassierten im Gegenzug auch gleich deren fünf in Folge. Zudem verlor man durch die dritte Zwei-Minuten-Strafe für Stefan Huwyler (im Bild rechts) auch noch eine vehement wichtige Abwehrkraft. Vielleicht war es auch nicht gerade dieses Vergehen zu Beginn der vierunddreissigsten Spielminute das Huwyler definitiv vom Platz verbannte, aber eine seiner harten Interventionen war dann halt eben doch die eine zu viel.
Danach konnte man das Ding nicht mehr wenden - und wollte dies, im Bewusstsein in einer Playoff-Serie zu stehen, vielleicht auch nicht mehr mit aller Konsequenz (...). Die Tatsache ist, dass die Gastgeber eine solide Leistung abrufen konnten, mit einem überragenden Torwart Nikola Marinovic und somit diesen klaren Playoff-Startsieg bewerkstelligten. Eine andere Tatsache ist aber auch, dass es in der Serie „nur 0:1 steht“ (aus der Sicht von Wacker Thun) und „zu Hause in der Lachenhalle erwartet uns ein anderes Spiel“ prophezeit Lukas von Deschwanden gegenüber handball.ch.
Etwas Playoff-Unwürdig war lediglich die Zuschauerkulisse von 920 Zuschauern in der schmucken BBC Arena (davon vielleicht knapp hundert aus dem Berner Oberland). Da können aber Gastgeber, wie auch Gäste - die logischerweise diesmal keine Fanreise anboten - wenig dafür; vielmehr sollte sich die SHL, und der SHV im besonderen, an kalendarische Gegebenheiten richten und vielleicht nicht gerade deren zwei Playoff-Startpartien über Feiertage terminieren – Handball in der Schweiz hat keine Ostertradition und ist auch nicht die Sportart Nummer eins in diesem Lande, oder zwei, oder drei, oder...

Eine grosse Überraschung gab es in der anderen Playoff-Halbfinal Begegnung zwischen Pfadi Winterthur und dem HC Kriens-Luzern; nicht eigentlich wer als Sieger vom Platz ging, vielmehr war der Auswärtssieg der Innerschweizern nicht gerade in dieser Höhe erwartet worden. Da gab es wohl Parallelen in den beiden ersten Playoff-Halbfinals (...?).

Swiss Handball League – Playoff-Halbfinals NLA 2016/2017 (Spiel 1)
Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun  30:20 (13:13)
Serie: 1:0
...zum Telegramm und Liveticker: -> hier
...zur Livestream-Aufzeichnung: -> hier

Pfadi Winterthur – HC Kriens-Luzern  21:30 (10:12)
Serie: 0:1


Text/Quellen: Medienstelle Wacker Thun/handball.ch und handballtv.ch
Foto: Roland Peter

 


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15.04.2017 21:13:55 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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