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Überraschung knapp verpasst

Das immer noch verletzungsbedingt arg dezimierte Wacker Thun kam nach ersten rund neun ausgeglichenen Spielminuten etwas ins straucheln. Im Angriff verbuchten die Gäste zu viele unkonzentrierte Abschlüsse oder verursachten bereits zuvor in der Vorwärtsbewegung zu ungenaue Zuspiele. Zwar konnte Captain Roman Caspar - der wiederum über die ganze Spieldauer gesehen seiner Leaderrolle gerecht wurde - nach dem 3:3 (7. Minute durch Luca Linder) noch mit einem sicher verwandelten Penalty zum 5:4 einwerfen (10. Minute), doch in Folge kassierte Wacker innert viereinhalb Minuten fünf Gegentreffer und die Gastgeber wähnten sich mit diesem Sechs-Tore-Vorsprung (10:4) bereits auf der sicheren Seite. Wohl darum auch noch, weil sie zur Pause immerhin mit vier Toren führten (17:13) und eineinhalb Minuten vor dieser eine wichtige Verteidigungskraft des Gegners (Viktor Glatthard) mit einer direkten, etwas zu hart gepfiffenen, roten Karte belegt wurde.
Wacker wäre jedoch nicht Wacker wenn sie nicht mit viel Herzblut, Kampf und Siegeswille den zweiten Abschnitt angingen. So geschehen; zwar erzielte Kadettens Routinier Manuel Liniger nach knapp drei Minuten der zweiten Hälfte noch das 19:14, danach holten die Thuner jedoch Tor um Tor auf. Joël Christinat, Emil Feuchtmann Pérez, Janick Sorgen und zweimal Thomas Lanz waren die Vollstrecker - letzterer zum 19:19 Ausgleich. Sowohl also die Stammspieler, wie auch die vermeintlichen „Reserven“ von Wacker Thun übernahmen Verantwortung und scorten sogleich auch. Einmal mehr eindrücklich wie das gesamte Team mit dieser stets wechselnder Personalentwicklung umgeht. Es kam noch besser und der klasse spielende Feuchtmann erzielte nach just dreiviertel der Spieldauer die erstmalige Führung der Berner Oberländer zum 20:21. Dem wirbligen Chilenen war es dann auch vergönnt sogar eine Zwei-Tore-Führung (22:24) zu erzielen.
Am Schluss war es dann nur noch das Quäntchen Glück das den Gästen fehlte, um dem pomadig auftretenden Heimteam eine erste Finalrunde-Niederlage einzuheimsen. Zumindest eine Punkteteilung wäre vom gezeigten verdient gewesen. So musste halt Sinnbildlich Jonas Dähler (im Bild) unglücklich hinhalten und brachte den letzten Abschluss der Partie aus spitzen Winkel leider nicht am gegnerischen Torhüter vorbei.

Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun  30:29 (17:13)
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Die weiteren Begegnungen dieser Finalrunde
Pfadi Winterthur - HC Kriens-Luzern  30:22 (11:10)
HSC Suhr Aarau - BSV Bern Muri  16:22 (6:11)

Tabelle SHL-Finalrunde NLA
  1.  Kadetten Schaffhausen * 26 21 2 3 798:698 (+100) 44
  2.  Pfadi Winterthur * 26 19 2 5 702:607 (+95) 40
  3.  Wacker Thun * 26 15 2 9 715:647 (+68) 32
  4.  HC Kriens-Luzern * 26 15 1 10 690:677 (+13) 31
  5.  BSV Bern Muri 26 8 5 13 673:687 (- 14) 21
  6.  HSC Suhr Aarau 26 8 2 16 619:664 (- 45) 18
*) In den Playoffs

Text/Quelle: Medienstelle Wacker Thun/handball.ch und handballtv.ch
Foto: Roland Peter
 


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02.04.2017 19:42:07 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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