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Hartumkämpfter Sieg in der Innerschweiz

Auch diese Begegnung, der beiden zum Glück bereits frühzeitig für die Playoffs qualifizierten „Schrumpfteams“, brauchte wiederum sehr viel Substanz. Wie bei den Gastgebern (ohne Hofstetter, Nyffenegger, Ramseier, Stankovic und Vögtli) fehlten auch bei den Gästen aus dem Berner Oberland fünf Akteure von Beginn weg. Neben den „Langzeitpatienten“ Markus Hüsser, Andreas Merz und Nationalspieler Nicolas Raemy, dem immer noch bandagierten Nikola Isailovic, konnte auch aufgrund eines gebrochenen Daumens ein weiterer Internationaler, nämlich Topscorer Lukas von Deschwanden, nicht eingesetzt werden. Und wie es nicht bereits genug wäre musste auch noch der dritte im Bunde der vier Wacker-Natispieler, Jungstar Lenny Rubin, nach knapp einer Viertelstunde das Spielfeld wieder verlassen. Er konnte dann auch, nach dem just nach dreizehn Spielminuten von ihm erfolgreich abgeschlossenen Angriff zum 2:5, nichtmehr ins Spielgeschehen eingreifen. Mit Schmerz verzehrtem Gesicht sass er dann auch nicht mehr lange auf der Spielerbank, sondern verzog sich rasch in die Garderobe, wo er bis Spielende auch verblieb. Ob es sich wiederum um eine Verletzung seines bereits lädierten Knies handelt, muss sich erst noch nach eingehenden Abklärungen in den kommenden Tagen zeigen.
Dabei stand Wacker gerade in einem kleineren spielerischen Flow, der mit dem 2:6 durch Emil Feuchtmann Pérez (im Bild, mit am Ende 4 persönlichen Treffern) einen erstmaligen Vier-Tore-Vorsprung herbeiführte. Doch die kämpferischen Innerschweizer liessen sich nicht abschütteln. Glichen eineinhalb Minuten vor der Pause wieder aus (9:9), bevor der wiederum fantastisch agierende Wacker-Captain Roman Caspar, zum 9:10-Pausenstand einwarf. Der 30-jährige zeigte wie auch schon letzten Samstag im Heimspiel gegen Suhr Aarau eine beeindruckende Leistung, schoss am meisten Tore für sein Team (5, wovon zwei auf Penalty) und stand in der stimmungsvollen Krauerhalle in Kriens über die ganze Spieldauer von 60 Minuten auf dem „Blätz“. Die einzigen Verschnaufpausen waren beim Pausentee oder vielleicht noch während den kurzen Konzentrationsphasen, wenn er sich zum Penaltypunkt begab – doch von denen gab es lediglich nur zwei in diesem Spiel, welche selbst diese er noch souverän verwertete. Welcher Handballspieler, auf nationalem Topliga-Niveau, macht dies ihm schon gleich...?
 
Im zweiten Abschnitt waren es wohl mehrere Elemente die dann schlussendlich doch noch den verdienten Sieg für Wacker über den Tabellennachbar herbeiführten. Zum einen die bereits angesprochene Substanz, mit deren die Gäste vielleicht etwas besser haushalteten, das kämpferische und konsequentere Verteidigungsverhalten und das clevere verteilen von Verantwortung auf mehreren Schultern im Angriff. Einzig die Torhüterleistungen waren auf beiden Seiten konstant sehr gut. Die beiden (die übrigens nächste Saison beide im Tor des HC Kriens-Luzern stehen werden), Wackers André Willimann und Kriens-Luzerns Pole Paul Bar, erreichten ähnliche Abwehrquoten und wurden nach Spielende verdient zu den jeweiligen Best-Player ihrer Teams gekürt.
Mit diesem Sieg festigt Wacker Thun etwas den dritten Tabellenrang und hat nun drei Zähler Vorsprung auf den vierten Playoff-Teilnehmer Kriens-Luzern.
 
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Die weiteren Resultate dieser Runde
Kadetten Schaffhausen - HSC Suhr Aarau  31:17 (17:9)
Pfadi Winterthur - BSV Bern Muri  29:20 (17:10)

Tabelle SHL-Finalrunde NLA
  1.  Kadetten Schaffhausen * 23 19 1 3 708:611 (+97) 39
  2.  Pfadi Winterthur * 23 17 2 4 621:534 (+87) 36
  3.  Wacker Thun * 24 15 2 7 665:594 (+71) 32
  4.  HC Kriens-Luzern * 24 14 1 9 645:625 (+20) 29
  5.  BSV Bern Muri 24 7 4 13 621:641 (- 20) 18
  6.  HSC Suhr Aarau 24 8 2 14 581:619 (- 38) 18
*) In den Playoffs

Text/Quelle: Medienstelle Wacker Thun/handball.ch
Foto: Roland Peter
 


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15.03.2017 22:03:26 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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