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Als Kollektiv zum Derby-Sieg

Als Luca Linder (im Bild) in der zweiten Minute den Wurf seines Mitspielers abgewehrt sah, in den Torraum sprang und so den Abpraller in extremis mit einem Rückpass retten konnte, war allen Anwesenden klar: In diesem Derby werden sich die beiden Teams ganz und gar nichts schenken! Der Ball, welcher Luca mirakulös rettete, kam umgehend zu ihm zurück und wurde souverän verwertet.
Von einem Abtasten der Teams oder anfänglicher Zurückhalten kann keine Rede sein. Die mitgereisten Thuner Fans sorgten für Stimmung in der Halle, die Spieler lieferten sich körperlich und emotional einen intensiven, aber meistens sehr fairen, Kampf. Der BSV Bern Muri erwischte den etwas besseren Start und bekundete weniger Mühe, ins Spiel zu finden. Nach sechs gespielten Minuten sah sich Wacker Thun bereits mit 2:5 in Rücklage. Sinnbildlich für den harzigen Start des Teams war der zu Beginn sehr engagierte, aber etwas unglückliche Auftritt von Lenny Rubin. Auf seinem Konto werden nach dem Abpfiff der Partie 5 Tore aus 13 Versuchen verzeichnet sein. Da Lenny aber eine grosse Verantwortung im Rückraum übernehmen musste, soll und muss diese Quote sofort relativiert werden. Und genau dieser Lenny war es dann, der mit seinem ersten Treffer zum 5:3 die Aufholjagd von Wacker initiierte. Trotz einer Unterzahl aufgrund einer Zeitstrafe vermochte Wacker den Rückstand durch zwei Treffer von Luca Linder ausgleichen.
Die Partie blieb lange sehr ausgeglichen und höchst umkämpft, wobei der BSV leichte Vorteile auf der Torhüterposition hatte. Die Präzision und Technik litt auf beiden Seiten unter der grossen Spannung und Bedeutung der Partie, was dem Unterhaltungsfaktor aber gar nichts abtat. Durch eine Unterzahlsituation und Schwächen im Abschluss geriet Wacker im Laufe der ersten Halbzeit aber doch erneut in Rücklage. So blieb dem Trainer von Wacker Thun, Martin Rubin, nichts anders übrig, als ein Team-Time-Out zu nehmen. Die grosse Wirkung der Auszeit blieb aber aus. Als sich im Anschluss auf beiden Seiten Fehlwurf an Fehlwurf reihte, nahm auch bei BSV Trainer David Staudenmann seine Auszeit. Wer nun glaubte, der BSV könne durch die neuen Inputs des Trainers den 4-Tore Vorsprung noch vergrössern, der irrte sich. Durch eine gute Schlussphase vor der Pause vermochten die Thuner den Rückstand zu verringern. So gingen die beiden Teams beim Spielstand von 14:13 zur Pausenbesprechung.
 
Wollte Wacker die Partie auf seine Seite reissen, so musste sich das Trainergespann Rubin/Badertscher noch einige Justierungen vornehmen. So wurde nach der Pause die Deckung etwas offensiver gestaltet, zudem kam im Angriff Emil Feuchtmann für Lukas von Deschwanden zum Einsatz. Als Lenny Rubin nach vier gespielten Minuten in der zweiten Hälfte einen Penalty verwertete, kam dies einer Initialzündung gleich: Die Stadtberner waren durch die etwas offensivere Deckungsauslegung der Thuner verunsichert, was zu technischen Fehlern führte. Wacker nützte dies erbarmungslos aus und erzielte vier Treffer per Gegenstoss in Serie. Doch nicht einmal das Time-Out des Heimteams konnte diese Serie stoppen, so erzielte Jonas Dähler im Anschluss an die Auszeit per Gegenstoss das 15:19.
Die Partie ging im Anschluss hin und her, die beiden Defensivreihen konnten häufig dem Ansturm des Angriffes nicht standhalten. Wacker gelang es aber, den 5-Tore-Vorsprung zu halten. Lenny Rubin glänzt in dieser Spielphase mit einigen wunderschönen Kreisanspielen und Joël Christinat durfte wertvolle Minuten auf dem Spielfeld sammeln. Erst knapp drei Minuten vor Schluss startete der BSV noch eine Aufholjagd, welche aber zu spät kam. Das Spiel endete 31:28 zu Gunsten der Thuner.
Wacker Thun brachte diesen Sieg mit einer starken kollektiven Leistung ins Trockene und darf sich zu Recht über die beiden ins Oberland mitgebrachten Punkte freuen. Es war garantiert keine einfache Aufgabe, welche die Spieler heute zu lösen vermochten.

BSV Bern Muri - Wacker Thun  28:31 (14:13)
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Tabelle SHL-Finalrunde NLA
  1.  Kadetten Schaffhausen * 22 18 1 3 677:594 (+83) 37
  2.  Pfadi Winterthur * 22 16 2 4 592:514 (+78) 34
  3.  Wacker Thun 22 13 2 7 610:548 (+62) 28
  4.  HC Kriens-Luzern 22 13 1 8 594:576 (+18) 27
  5.  BSV Bern Muri 22 7 4 11 575:582 (-  7) 18
  6.  HSC Suhr Aarau 22 8 2 12 539:556 (-17) 18
*) In den Playoffs

Text/Quellen: Nicole Kaufmann/handball.ch und handballtv.ch
Foto: Roland Peter
 


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04.03.2017 20:12:08 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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