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Remis nach eindrücklich starker Aufholjagd


Wacker Thun – Pfadi Winterthur  22:22 (10:15)

Eine spürbare Anspannung war bei den beiden Trainern Martin Rubin (Wacker) und Adrian Brüngger (Pfadi) beim Vorschau-Interview von Wacker Thun Television zu dieser Partie zu erkennen. Bei Rubin vielleicht zusätzlich sogar noch etwas Ungewissheit, denn er musste zusammen mit seinem Assistenten Remo Badertscher diese Woche mit zahlreichen Abwesenheiten in den Trainings und im verloren gegangenen Mittwochspiel gegen GC Amicitia in Zürich arbeiten. So war man beim Partnerverein TV Steffisburg auf der Suche nach möglichen Ersatzspielern, was sich als zusätzliche Herausforderung herausstellte, da zum einen Steffisburg am Freitag gegen die Pfader-Reserven Yellow/Pfadi Espoirs ein Meisterschaftsspiel austrug (dies in Winterthur mit 26:23 verloren ging) und zum anderen ebenfalls angeschlagene Spieler zu verzeichnen hatte. Zwar ohne Kreisläufer Janick Sorgen, der am Mittwoch in Zürich für Wacker und am Freitag in Winterthur für Steffisburg noch je drei Treffer erzielte, aber dann erkrankte. Dafür wurde man, mit Rückraum links Joël Christinat und dem ebenfalls auf der linken Seite spielenden Flügelstürmer Cedric Manse, doch noch fündig. Sie sollten so gut wie möglich die verbleibenden lediglich acht (!) Feldspieler unterstützen.

Die Begegnung, der beiden Playoff-Halbfinal Gegner vergangener Saison, begann dennoch vom ersten Moment an intensiv und schnell, wurde hart aber stets fair geführt. Die Gäste aus Winterthur erwischten den etwas „sichereren“ Start und gingen nach viereinhalb Minuten mit 0:2 in Führung. Das erste Wacker-Tor schoss Nikola Isailovic nach fünf Spielminuten, der nach zwei weiteren persönlichen Treffern in der achten Minute auch zum 3:3 ausglich. Nach einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand – 5:8 zur Mitte der ersten Hälfte – kämpfte Wacker jedoch beherzt weiter und kam in der neunzehnten Minute zu einem erneuten Ausgleich (8:8) durch den vorbildlich spielenden Roman Caspar. Der Captain war zusammen mit Stefan Huwyler und dem einmal mehr glänzend haltenden Marc Winkler im Tor die Eckpfeiler in der Defensive der Thuner. Aber auch im Angriff übernahm Caspar Verantwortung, erzielte durch Penalty knapp zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff die erstmalige Führung des Gastgebers zum 9:8. Erst nach Viktor Glatthards Kreis-Tor zum 10:9 konnten die Pfader sich mit sechs Treffern in Folge zum Pausenstand von 10:15 etwas absetzen. Zum Glück kam für die aufopfernden Wacker-Akteure die wohlverdiente Pause.

Vielleicht kam etwas Zweifel auf bei dem einen oder anderen Zuschauer, ob die Substanz der dezimierten Wacker-Equipe für eine Aufholjagt reichen möge in den zweiten dreissig Minuten. Was nun folgte war schlicht eindrücklich. Es folgten zwar noch einige Unkonzentriertheiten in Form von Fehlwürfen, da aber auch die Gäste einige Ballverluste zu verzeichnen hatten, pendelte das Hintertreffen der Thuner während gut einer Viertelstunde stets zwischen drei bis fünf Tore. In der 47. Minute erzielte Nikola Isailovic dann das 17:19, der Anschlusstreffer zum 19:20 und fünfeinhalb Minuten vor Ende der Partie den laut umjubelte Ausgleich zum 20:20. Die 1398 Fans waren aus dem Häuschen, die meisten erhoben sich auf den Rängen und unterstützen ihre Mannschaft bis zum Ende lautstark. Pfadi legte zwar noch zweimal vor, aber jedes Mal antwortete Wacker umgehend mit Isailovic-Toren - die ersten drei Wacker-Tore dieser spannenden und stets intensiven Partie gingen aufs Konto des Serben, so auch die letzten drei. Es war aber eine hervorragende, geschlossene Mannschaftsleistung mit viel Herz und Wille. Wie dieses Team die momentan schwierige personelle Situation meistert, mit sieben abwesenden Leistungsträgern (!), ist schlicht beeindruckend und verdient grosse Anerkennung.

Noch stehen drei wichtige Spiele in diesem Jahr bevor; Achtung vorgezogen (!) – das Heimspiel in der Meisterschaft vom Dienstag, 13. Dezember 2016 (19:30 Uhr, Sporthalle Lachen Thun) gegen das Überraschungsteam der Liga Suhr Aarau und die letzte Hauptrunde-Partie gegen den Ligakrösus Kadetten in Schaffhausen (Samstag, 17.12.2016, 18:00 Uhr), sowie der Schweizer Cup 1/4-Final auswärts gegen St. Otmar St. Gallen (Mittwoch, 21.12.2016, 19.30 Uhr). Auch diese Spiele werden bestimmt an die Substanz gehen – nach den letzten drei Auftritten von Wacker Thun darf man jedoch zuversichtlich sein, dass diese Mannschaft, in welcher Konstellation diese auch immer auftreten wird, alles geben und mit „Wacker-„Herz kämpfen wird.


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...die weiteren Resultate dieser Runde:
 
TSV St. Otmar St. Gallen - HC Kriens-Luzern  24:22 (9:8)
GC Amicitia Zürich - Kadetten Schaffhausen  29:34 (16:16)
HSC Suhr Aarau - TSV Fortitudo Gossau  28:25 (14:10)
RTV 1879 Basel - BSV Bern Muri  22:33 (12:15)


Tabelle SHL-Hauptrunde NLA (Stand 11.12.2016)
 
  1.  Kadetten Schaffhausen 15 12 0 3 467:421 (+46) 24
  2.  Pfadi Winterthur 15 10 2 3 405:363 (+42) 22
  3.  HC Kriens-Luzern 16 11 0 5 440:401 (+39) 22
  4.  Wacker Thun 16 10 1 5 449:400 (+49) 21
  5.  HSC Suhr Aarau 16 8 1 7 406:395 (+11) 17
  6.  TSV St. Otmar St. Gallen 16 7 1 8 441:470 (- 29) 15
  7.  BSV Bern Muri 16 6 2 8 411:410 (+  1) 14
  8.  GC Amititia Zürich 16 5 2 9 439:435 (+  4) 12
  9.  RTV 1879 Basel 16 4 2 10 380:461 (-  81) 10
10.  TSV Fortitudo Gossau 16 0 1 15 415:497 (-  82) 1



Text / Quelle: Medienstelle Wacker Thun / handball.ch
Foto: Roland Peter


 


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10.12.2016 18:37:02 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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