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U15 Inter

U15 Inter
SG Lakeside Wacker/Steffisburg vs. HSG Nordwest 26:36
 
Nach dem problemlosen Auftaktsieg in Visp erwarteten wir mit der noch ungeschlagenen HSG Nordwest einen ersten echten Gradmesser. Doch es zeigte sich schnell, dass die Leistungsunterschiede zu gross waren, um von einem Gradmesser zu sprechen. Wir waren gegen die Basler schlicht und einfach nicht konkurrenzfähig, und das Resultat fiel gemessen an den Stärkeverhältnissen eher zu knapp aus.

Die offensichtlichsten Unterschiede zwischen den beiden Teams zeigten sich im Zweikampfverhalten und in der Qualität der Abschlüsse. In den Zweikämpfen waren uns die Gäste aus der Nordschweiz hoch überlegen. Oder genau genommen müssen wir sogar eingestehen, dass wir die Zweikämpfe in der Verteidigung über weite Strecken der Partie gar nicht angenommen haben. Die Folge: eine ausserordentlich hohe Zahl von 55 Würfen fand den Weg auf unser Tor. Es war letztlich das Verdienst unserer Torhüter, dass wir mit 35 Gegentoren davongekommen sind. Aber auch im Angriff zeigten wir deutliche Schwächen im Zweikampfverhalten: häufig wählten wir ungünstige Situationen, um den Zweikampf zu bestreiten. Dazu führten wir die Aktionen zu wenig entschlossen aus, so dass wir nur selten den direkten Weg zum Tor fanden. Trotzdem suchten wir in diesen ungünstigen Situationen immer wieder den Abschluss oder das Kreisanspiel, was zu vielen Ballverlusten führte. Und wenn wir dann doch einmal in guter Position zum Abschluss kamen, liess die Qualität unserer Würfe allzu oft zu wünschen übrig. Dem Goalie halbhoch ins bereits angehobene Bein zu schiessen ist in der Regel nicht sehr erfolgversprechend, und trotzdem haben wir es immer wieder versucht. Nicht speziell erwähnen muss ich die 25 Ballverluste mit technischen Fehlern, denn in diesem Bereich ist uns der Gegner mit 21 Fehlern doch einigermassen nahe gekommen.

Die Geschichte des Spieles ist schnell erzählt: bereits in den ersten Minuten wurden wir überrannt. Das Time-out nach 5 Minuten beim Stand von 1:5 brachte kurze Beruhigung. Doch schon nach knapp 10 ausgeglicheneren Minuten zog Nordwest unaufhaltsam davon. Die beste Phase hatten wir nach der Pause, als wir den Rückstand noch einmal auf 5 Tore verkürzen konnten. Doch dann war die Verschnaufpause der gegnerischen Schlüsselspieler vorbei, und die Differenz wuchs schnell wieder auf über 10 Tore an. Ein kleines Aufbäumen am Schluss führte dann letztlich noch zur Schadensbegrenzung. Als Fazit bleibt, dass wir auch in dieser Saison kaum werden an der Spitze mitspielen können. Als Saisonziel kommt effektiv nur Rang 5 und damit die direkte Qualifikation fürs Inter in der nächsten Saison in Frage. Damit es realistisch ist, dieses Ziel zu erreichen, müssen wir uns aber in den Basics - Pässe, Fangen, Wurf, Zweikämpfe - noch deutlich steigern, das hat uns die HSG Nordwest am Samstag schonungslos aufgezeigt.
 
SG Lakeside Wacker/Steffisburg: Wyss/Stähli; Rüfenacht, Wullschläger, Ruef (1), Kuster (1), Lindner (5), Meier (1), Kiener (11/6), Hug (3), Schöni, Fassmann, Schwab (4), Nils Stettler.
 
Martin Schmutz
 

 

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09.11.2014 16:58:24 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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