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Blass, aber ohne Blösse

Blass, aber ohne Blösse
Bericht Thuner Tagblatt
 
Wacker Thun steht nach dem 29:19-Sieg bei Altdorf im Cupachtelfinal. Brilliert hat der viermalige Wettbewerbsgewinner nicht.

Es sind aufregende Tage für Lukas von Deschwanden. Erst hatte der Topskorer seinen Vertrag um zwei Spielzeiten verlängert, worüber sogar der «Blick», die meistgelesene Bezahlzeitung der Schweiz, berichtete. Dann trat der 25-Jährige im Kreis der Nationalmannschaft gegen Frankreich an, die vielleicht stärkste Landesauswahl der Welt. Gestern war der Aufbauer mit Wacker in Altdorf, seinem langjährigen Wohnort, engagiert. Im Kanton Uri – vor all seinen Jugendfreunden – aufzulaufen, das ist für den Heimatverbundenen immer wieder was Besonderes.

Die Thuner Schlüsselkraft sass im Cupsechzehntelfinal indes zunächst auf der Bank. Der Coach hatte links im Rückraum dem zuletzt kaum berücksichtigten Stefan Huwyler eine Chance gegeben. Nachdem er nur als Penaltyschütze in Erscheinung getreten war, konnte der Student nach der Pause helfen, die erste Hürde im Pokalwettbewerb zu nehmen. 29:19 setzte sich der Gast durch, zwei weitere Erfolge trennen den viermaligen Gewinner davon, zum vierten Mal in Folge am sogenannten Final-4-Event teilzunehmen, an dem innerhalb eines Wochenendes der Cupsieger ermittelt wird. Die Hoffnungen begraben musste der Meisterschaftszweite St. Gallen, er unterlag zu Hause dem Vorletzten Bern. Gleichfalls nicht mehr dabei ist Partnerverein Superböck; die Gemeinschaft früherer Spitzenleute hatte am Vortag in der Lachenhalle deutlich gegen Yellow Winterthur verloren.

Bangen mussten die Oberländer in der Innerschweiz nie. Geglänzt aber haben sie nicht. 2:5 war Martin Rubins Team rasch in Rückstand geraten, zur Pause führte es lediglich 11:10. Dass der Ligavierte gegen den Unterklassigen da überhaupt vorne lag, hatte er primär Andreas Merz zu verdanken, seinem auch gestern starken Keeper. Der Favorit steigerte sich, Flügel Luca Linder feierte nach seiner Zerrung ein Comeback, während Regisseur Thomas Rathgeb demonstrierte, weiterhin eine Option zu sein.

In der letzten Saison hatte Altdorf in der Nationalliga A gespielt und keine Partie für sich entscheiden können. Nahe an einem Erfolg waren die Urner damals am 23. Oktober gegen Wacker, als sie zur Pause mit drei Treffern Differenz führten. Verglichen damit agierten die Thuner nun geradezu souverän. Einen echten Härtetest stellte der Vergleich mit den Innerschweizern nach den zwei Wochen Pause jedoch freilich nicht da. Der Trainer sagte: «Mit den ersten 10, 15 Minuten bin ich unzufrieden. Dann haben wir angefangen, Handball zu spielen.» Am Samstag treten die Oberländer in Schaffhausen an. Beim Erzrivalen also. Für Lukas von Deschwanden folgt das nächste Highlight.
 
Adrian Horn


 

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06.11.2014 11:56:09 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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