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Stark trotz Schwächung

Stark trotz Schwächung
Unentschieden trotz fehlenden Leistungsträgern

Wacker fehlen in St. Gallen drei Leistungsträger, nach einer Aufholjagd sichern sich die Thuner dennoch einen Zähler (22:22).
 
Es ist vollbracht: Wacker hat auswärts gepunktet! Nach drei Niederlagen in der Fremde schafften die Thuner in St. Gallen ein Remis. 22:22 endete die Begegnung zweier Teams, die in der Vorsaison deutlich unter den Erwartungen geblieben waren. Martin Rubins Equipe setzte damit eine bemerkenswerte Serie fort: Zum dritten Mal verlor sie bei den Ostschweizern nicht, nachdem sie in der letzten Spielzeit den Cupachtelfinal und die Finalrundenpartie für sich entschieden hatte. Lange war die Kreuzbleiche ja nicht unbedingt die Lieblingsdestination der Berner gewesen; 2013 etwa unterlag der spätere Meister ausgerechnet dort nach elf Erfolgen erstmals wieder.
 
Nach zwanzig Minuten deutete nichts darauf hin, dass der letztjährige Champions-League-Teilnehmer beim Drittplatzierten einen Zähler holen würde. 8:14 lag er zurück, wie in Kriens, bei Stäfa und jüngst gegen Gossau hatte Wacker also nicht gleich ins Spiel gefunden. Die Gäste stabilisierten sich, durch vier Tore de suite gelang der Anschluss. Der Match war nun ausgeglichen, packend – aber geprägt von etlichen Fehlern. Wie in den Auftritten zuvor bekundeten einige der im Zentrum postierten Thuner Mühe. Regisseur Roman Caspar begann erst in der Schlussphase zu treffen, Kreisläufer Georgios Chalkidis, nach einem Drittel Spielzeit durch Reto Friedli ersetzt, kam zu keinem einzigen Abschluss. Am rechten Flügel hält die Formkrise Jonas Dählers an; Siebenmeterschütze Ivan Wyttenbach, vor Wochenfrist mit weisser Weste und sieben Toren, scheiterte beim ersten Versuch und sah die Rote Karte, weil er den Ball dabei Keeper Martin Galia an den Kopf geworfen hatte.
 
Der Punktgewinn ist ausserordentlich wertvoll. Neben dem langzeitverletzten Schlussmann Marc Winkler fehlten die für die Landesauswahl aufgebotenen Nicolas Raemy (Muskelfaserriss) und Luca Linder (Oberschenkelzerrung). Laut Rubin ist in beiden Fällen ein Einsatz am Mittwoch nicht ausgeschlossen. Für sie rückten Stefan Huwyler und Thomas Rathgeb ins Kader. Akzente setzten andere, Borna Franic etwa, der – wir haben gezählt! – im vierten Frühling seiner Karriere befindliche 39-Jährige, oder Profi Nikola Isailovic.
 
Den Trainer stimmt die Darbietung in der zweiten Hälfte zuversichtlich. «Da haben wir sehr gut gedeckt.» Sein Ensemble ist damit wieder einigermassen auf Kurs, und sollte es übermorgen das Derby für sich entscheiden, betrüge der Vorsprung der Oberländer auf die Stadtberner schon fünf Zähler.
 
 Adrian Horn


 

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13.10.2014 08:45:34 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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