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Nun muss sich etwas ändern

Nun muss sich etwas ändern
Martin Rubin kündigt Änderungen an
 
Wackers Coach Martin Rubin kündigt nach der Pleite in Stäfa an, das Training anzupassen, und fordert von seinen Leistungsträgern eine klare Steigerung.

Wacker ist an der Goldküste gestrandet. Erstmals überhaupt unterlagen die Thuner Stäfa, am rechten Zürichseeufer verloren sie 25:27. Nach elf Minuten war dem Meister von 2013 gegen den Abstiegskandidaten erst ein Tor gelungen. Martin Rubins Team traf in der Folge regelmässig, es schaffte den Anschluss, und als Nikola Isailovic die Berner Oberländer in der Schlussphase 24:23 in Führung warf, machte es den Anschein, als gewännen diese doch. Der Gastgeber indes war nun im Minutentakt erfolgreich – und fügte dem letztjährigen Champions-League-Teilnehmer eine empfindliche Niederlage zu. Wacker war ohne den am Knie verletzten Lukas von Deschwanden angetreten, der bereits die Länderspiele ausgelassen hatte, aber nicht mehr lange wird pausieren müssen. Vertreten wurde die Schlüsselfigur nach dem missglückten Beginn von Routinier Borna Franic, der Kroate überzeugte mit fünf Treffern. Schwer taten sich mit Roman Caspar und Jonas Dähler andere Arrivierte – Leute, die auch nach dem fünften Ligamatch darauf warten, in Form zu kommen. Trainer Rubin bekannte nach der Partie: «Ich bin am Boden zerstört.» Den Fragen stellte er sich dennoch.

Wie erklären Sie sich die Pleite?
Martin Rubin: Wir begannen extrem schlecht und bauten den gegnerischen Torhüter auf, indem wir oft einfach mal abschlossen – aus irgendwelchen Lagen. Wir sind da einfach zu wenig diszipliniert! Wir müssen wieder anfangen, erst zu werfen, wenn sich eine gute Möglichkeit bietet.

Entspricht es nicht gerade Ihrer Philosophie, schnell zu agieren, die Widersacher zu «überfallen»?
Grundsätzlich möchten wir so vorgehen, ja. Aber in der letzten Saison war die Belastung schlicht zu hoch, da konnten wir dies nicht tun. Und jetzt sind wir etwas auf der Suche nach unserem Spiel. Wir wollen weiterhin gut stehen und Gegenstösse provozieren. Aber du kannst nicht immer gleich schiessen.

Ihre Mannschaft zeichnete während der beiden so erfolgreichen Saisons aus, dass sie die sogenannt leichten Partien gewinnt.
Ja. Und nun haben wir mit solchen Aufgaben häufig Mühe. Bereits gegen Suhr wars ein Knorz. Im Angriff sind wir zu wenig überzeugend. So kann es nicht weitergehen. Nun muss sich was ändern! Schon im Training.

Woran denken Sie?
Gerade bin ich etwas ratlos. Ich werde die Auftritte analysieren und mir etwas überlegen, in Absprache mit Dragan Dejanovic, meinem Assistenten. Wir müssen üben, uns klare Chancen zu erarbeiten, damit wir nicht weiter überhastet abschliessen.

Talent Ivan Wyttenbach, der Ihrem erweiterten Kader angehört, führt bei Steffisburg glänzend Regie, während sich Ihre Spielmacher im Tief befinden. Beordern Sie ihn zurück?
Nun, Steffisburg braucht ja auch Leute, da kann ich nicht einfach hingehen und mich bedienen, wie mir gerade ist. Wir werden sehen, was passiert. Auf jeden Fall erwarte ich eine Steigerung von den Leistungsträgern. Von Arrivierten wie Caspar und Dähler muss nun mehr kommen.

Könnte Franic das Problem in der Rückraummitte lösen, der von Deschwanden auf links gegen Stäfa gut vertreten hat?
Franic war der beste Mann auf dem Platz, und natürlich ist es ein Thema, ihn im Zentrum zu bringen. Aber auch da wäre er nicht erste Wahl. Das Problem ist, dass er meist nur dann richtig gut spielt, wenn er 40, 50 Minuten eingesetzt wird, wie er das gewohnt war. Für kurze Auftritte ist er nicht unbedingt geeignet.
 

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29.09.2014 19:44:52 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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