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HC Kriens vs. Wacker Thun

HC Kriens vs. Wacker Thun
So sieht es die Innerschweiz...
 
Bei einer Niederlage wird es «ungemütlicher»
 
Kriens will nach den beiden Startpleiten heute (20.00, Krauerhalle) im Spiel gegen Wacker Thun endlich die ersten Punkte. Captain Fellmann: «Wir sind parat!»
 
«Kein Grund zur Besorgnis.» Das sagt Daniel Fellmann (30) ohne Zaudern. Eine Bemerkung, die den Nerv des in der Meisterschaft bisher nicht verwöhnten Fans kitzeln und als Selbstgefälligkeit ausgelegt werden könnte. Was ganz falsch wäre. Richtig ist, betont Fellmann: «Die Auftaktniederlagen machen keine Freude. Aber wir waren im Spiel, gegen starke Widersacher voll bei den Leuten. Wir unterschätzen die Situation nicht, aber sollen wir uns vor Angst verkriechen? Nein, wir werden versuchen, unser Potenzial abzurufen – und wenn uns das gelingt, dann sind wir mit Thun auf Augenhöhe.»
 
Wacker Thun, der neue Verein von HCK-Urgestein Nicolas Raemy, startete gut, will die Scharte des Vorjahres (Playoffs verpasst) auswetzen. Was, wenn Kriens Niederlage Nummer 3 kassiert? «Dann wird es ein bisschen ungemütlicher», spürt Fellmann, «aber über die ganze Qualifikation gesehen: Ich bin überzeugt davon, dass wir die nötige Substanz besitzen, um uns für die Finalrunde zu qualifizieren.» Fellmann, der Abwehrstratege, der im Sommer die Geburt seines kleinen Till feiern durfte, klammert sich bei der aktuellen Auslegeordnung nicht zuletzt daran, dass «wir defensiv gut stehen. Wenn wir im Angriffsverhalten nur eine Spur effizienter ans Werk gehen, dann ist Kriens ein gutes Team, das keinen Gegner zu fürchten braucht.»
 
Blauäugig ist Daniel Fellmann nach nunmehr 13 Saisons in der Nationalliga und weit über 100 Länderspielen natürlich nicht: «Eine kleine Verunsicherung in unserem Team ist nicht wegzuleugnen, aber das ist nach diesem kleinen Fehlstart kaum ein Wunder.»
 
Prominente Unterstützung
 
Ins Auge sticht aus der Statistik, dass vor allem die Kreisläufer-Tore (erst 3) in dieser Saison Mangelware sind: «Wenn das Spiel läuft, getraut man sich, gelingen auch verwe­gene Kreiszuspiele. Wenn du in Not bist, dann wird der Arm kürzer, dann bevorzugst du die konservative Variante. Aber ich bin sicher: Wir brauchen nur ein einziges Erfolgserlebnis, dann löst sich der Knoten.»
 
Gut zu wissen für Daniel Fellmann: Einer der aktuell weltbesten Mittelaufbauer wird heute Abend dem HCK auf der Tribüne kräftig die Daumen drücken. Andy Schmid (31), der Luzerner in Diensten des Bundesliga-Vizemeisters Rhein-Neckar-Löwen, geniesst einige Tage Heimaturlaub, freut sich, Kompagnon Fellmann zu unterstützen. Die beiden bildeten lange Jahre bei Borba, Amicitia, GC eine Seilschaft, teilen sich auch bei Natio­nalmannschaftszusammenzügen das Zimmer. «Es freut mich sehr», schmunzelt der HCK-Captain, «dass er uns zuschaut – aber den Sieg müssen wir selber richten.
 
Andy Schmid unterschrieb bei den «Löwen» übrigens kürzlich bis 2018. Der Vertrag beinhaltet eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel in die Schweiz. Und wenn in die Schweiz: «Dann nur Kriens», sagt Schmid. Aber: «Am dringendsten ist für den HCK eine neue Tophalle. Wenn die steht, dann ist eine Rückkehr in die Innerschweiz ein ernsthaftes Thema.»

Roland Bucher 
sport@luzernerzeitung.ch

 

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17.09.2014 08:49:25 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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