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Wacker Thun Zwöi

Wacker Thun Zwöi
US Yverdon - Wacker Thun Zwöi 26:28 (13:12)


Nach dem „Befreiungsschlag“ vom letzten Wochenende gegen den KTV Visp in der heimischen Lachenhalle, stand dieses Wochenende das Auswärtsspiel gegen US Yverdon auf dem Programm. Punkte aus Yverdon-les-Bains zu entführen gestaltete sich in Vergangenheit als äußerst schwierig; vermochte doch das „Zwöi“ seit dem Aufstieg in die 1. Liga in der zweitgrößten Stadt des Kanton Waadt noch nie zu reüssieren. Der Grund dafür ist einerseits die Heimstärke der Mannen aus Yverdon, anderseits das aufbrausende Publikum, welches in der Vergangenheit schon für so manchen Skandal besorgt war (Zuschauer auf dem Spielfeld, Tätlichkeiten an Spielern der Gastmannschaft...) und es immer wieder fertig bringt, einige Schiedsrichter zu verunsichern und einzuschüchtern.
Die Tatsache, dass leider die Verletzungshexe erneut Gefallen an der zweiten Mannschaft fand und die im Nordosten der Schweiz grassierende Grippeepidemie bereits bis nach Thun überschwappt, hatte zur Folge, dass man die Reise nach Yverdon mit 8 gesunden Feldspielern in Angriff nahm. Die aufgrund des heftigen Schneetreibens und Problemen des Navigationssystems verspätete Ankunft, trug auch nicht zu einer optimalen Vorbereitung auf das Spiel bei. Dennoch motivierten sich die Spieler gegenseitig und waren gewillt, ein positives Ergebnis zu erzielen.
 
Der Start ins Spiel gelang dem „Zwöi“ auch gut. Man startete druckvoll und die positive Stimmung in der Mannschaft machte sich bemerkbar. Dennoch verhalf man dem Gastgeber zu Beginn durch individuelles Fehlverhalten in der Abwehr zu einfachen Torerfolgen. Als man versuchte dies zu korrigieren, schritten meistens die Unparteiischen rigoros ein und verhängten bereits früh auf beiden Seiten zahlreiche Strafen. Die kleinliche Auslegung des Regelwerks (praktisch jedes Foul wurde mit einer Zeitstrafe bestraft) zerstörte bereits früh die Entwicklung eines „echten“ Spiels und die Mannschaften standen sich nur noch äußerst selten in Vollbestand gegenüber. Schnell einmal war man sich bewusst, dass die Mannschaft, welche besser mit den teils fragwürdigen Entscheidungen der Referees umzugehen wusste am Ende der Partie triumphieren wird. Dies gelang in der ersten Halbzeit Wacker insofern besser, als man im Gegensatz zum US Yverdon nicht jeden Entscheid des Schiedsrichterpaares lauthals kommentierte, was paradoxerweise von den beiden Herren toleriert wurde (die bei jedem Entscheid euphorisch und synchron aufspringende Ersatzbank der Hausherren wurde nicht einmal ermahnt, geschweige dann mit der gelben Karte bestraft). Angesichts des dezimierten Kaders durfte man deshalb mit dem Pausenresultat von 13:12 zu unseren Gunsten zufrieden sein.
 
In den Katakomben des Centre Sportif aux Isles wiesen die e der Thuner die Spieler erneut eindringlich darauf hin, im zweiten Umgang Ruhe zu bewahren und möglichst keine Strafen mehr zu nehmen. Man war sich sicher, konnte man diese Vorgaben gegen die mit einigen Hitzköpfen gespickte Equipe aus Yverdon umsetzen, liegen die 2 Punkte bereit, um ins Berner Oberland entführt zu werden. Den Spielern gelang die Umsetzung der Vorgaben recht gut und so gewann verdient die cleverere Mannschaft, welche besser mit der strengen Spielleitung umzugehen wusste (4 Zweiminutenstrafen gegen Wacker versus 9 kleine Strafen gegen US Yverdon) mit 28:26. Das „Zwöi“ lieferte in der Romandie keine spielerisch hochstehende Leistung ab; die Disziplin, der Zusammenhalt und der Wille, welche von den Wacker Giele gezeigt wurde, machte dennoch Freude beim Zuschauen. Neben dem ersten Auswärtssieg gegen die US Yverdon, konnte die zweite Mannschaft mit den gewonnenen Punkten zusätzlich den definitiven Ligaerhalt feiern.
Das nächste Spiel trägt das „Zwöi“ am kommenden Sonntag, 1. März in der heimischen Lachenhalle gegen den TV Birsfelden 2 aus – Anwurf ist um 16.30 Uhr.


Text: Nicolas Stüdle
Bild: Roland Peter


 

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24.02.2015 11:50:09 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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