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Wir haben wieder Biss

Wir haben wieder Biss
Martin Rubin im Interview

Wackers Trainer Martin Rubin äussert sich nach dem Sieg gegen Schaffhausen und vor der Partie bei Winterthur zu der Verfassung seines Teams, Kollege Markus Baur und dem neuen Klubhaus.

In nationalen Medien war am Donnerstag die Schreibe von einer überraschenden Niederlage der Kadetten. Hatten Ihre Leute auch Sie verblüfft?
Martin Rubin: Ich war erfreut, als uns die Kadetten als erster Gegner zugeteilt worden waren, und hoffte nach der gelungenen Vorbereitung, dass wir sie schlagen würden. Die Spieler wirken sehr hungrig, es läuft gut. Aber dass wir Schaffhausen zeitweise gleich dominieren würden? Nein, damit habe ich nicht gerechnet.

War die Darbietung vom Mittwoch die beste Ihrer Mannschaft seit dem 25. Mai 2013 und dem Meistertitel?
Wir haben in der vergangenen Saison einige Male mindestens genauso gut gespielt. Die erste Hälfte der Champions-League-Heimpartie gegen Barcelona etwa war eine Freude. Was mich am Mittwoch überzeugt hat, ist die Konstanz innerhalb des Matchs.

Lediglich 2 der 29 Treffer erzielten Akteure, die nicht zur Startaufstellung gehört hatten. Ist die Hierarchie so klar, wie es scheint?
Nein, überhaupt nicht. Vielmehr haben einige Spieler aufgeholt, die Differenz zwischen jenen, die meist beginnen, und den andern ist geringer geworden. Wir sind mittlerweile sehr ausgeglichen besetzt. Am Mittwoch sah ich einfach keinen Grund, gross etwas zu ändern. Am schwersten war mir der Entscheid gefallen, wen ich rechts im Rückraum postieren sollte. Mit Nicolas Raemy hats sehr gut geklappt, er durfte entsprechend lange mittun.

Einen glanzvollen Auftritt hat auch Luca Linder hingelegt. Ist er wieder der Alte?
Ihm war es in der Vorbereitung sehr gut gelaufen, bevor er vor drei Wochen zu schwächeln begann. Am Mittwoch nun gefiel er mir wieder ausgezeichnet. Überhaupt funktionierte das Flügelspiel so, wie ich es mir vorstelle. Auch da hatten wir einen gewissen Nachholbedarf gehabt.

Markus Baur, der Coach der Kadetten, stauchte, als sich die Niederlage abzeichnete, vereinzelte seiner Leute zusammen. So etwas täten Sie nie.
Nun, Trainer sind verschieden, und jeder macht, was er für richtig hält. Ich kann auch laut werden, aber meine Kritik richtet sich meist an das Team und nicht an bestimmte Spieler.

Wo haben Sie den Sieg gefeiert: in der Halle oder im Klubhaus, das der Verein neuerdings führt?
Wir haben uns im Klubhaus ausgetauscht. Das ist eine tolle Sache, das müssen wir unterstützen. Wir haben immer gesagt, in der Lachenhalle fehle so etwas. Nun haben wir die Möglichkeit, uns zu treffen, dann sollten wir sie auch nutzen. Gefeiert wurde nicht gross, es geht gleich weiter.

Sie haben die jüngsten fünf Vergleiche und sechs der letzten sieben Partien gegen Winterthur verloren. Wie gedenken Sie Pfadi zu schlagen?
Auf diese Serie gebe ich nicht viel. Sie betrifft die letzte Saison, und da war alles ein wenig anders. Nun haben wir wieder mehr Biss, und ich bin überzeugt, dass wir Pfadi heuer schlagen werden. Wir versuchen es natürlich gleich diesmal; aber wenn wir scheitern, geht die Welt nicht unter. Dann gewinnen wir eben zu Hause.

Interview: Adrian Horn


06.09.2014 11:00:35 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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