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Nationalmannschaft

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Schweiz vs. Tunesien 24:26
 
Die Schweizer Nationalmannschaft hat das letzte Spiel am 43. Yellow Cup gegen Tunesien knapp mit 24:26 verloren und das Traditionsturnier in der Winterthurer Eulachhalle auf dem zweiten Platz beendet. Die SHV-Auswahl von Trainer Rolf Brack zeigte am Sonntag vor 1350 Fans erneut eine beherzte Leistung – und eine starke zweite Halbzeit: Nachdem sie zur Pause mit 9:15 zurück gelegen hatte, verschaffte sie sich dank der markanten Steigerung in den letzten Minuten gar noch die Chance auf den Sieg. Die Nordafrikaner brachten den Erfolg am Ende aber doch noch über die Zeit.

Wie schon in den ersten beiden Partien schaffte es die SHV-Auswahl auch gegen Tunesien nicht, ihre optimale Leistung schon in der ersten Halbzeit abzurufen. Gegen die Nordafrikaner, das klar stärkste Team am diesjährigen Yellow Cup, sollte sich dies im Gegensatz zu Freitag und Samstag aber auch resultatmässig klar auswirken. Die Mannschaft des ehemaligen Schweizer Nationaltrainer Sead Hasanefendic überzeugte mit Physis und Tempo und lag nach 27 Minuten bereits mit 14:7 vorne. Die Gäste stellten deutlich unter Beweis, warum sie an der kommenden WM in Katar als Kandidat für die Top-Acht gehandelt werden. Wer in der Eulachhalle aber mit einer frühen Entscheidung rechnete, sollte sich täuschen.

Erneut schaffte es nämlich Nationaltrainer Rolf Brack, seiner Mannschaft in der Kabine die richtigen Impulse für die zweite Halbzeit auf den Weg zu geben. Die SHV-Auswahl kam wie verwandelt zurück, zeigte defensiv nun eine hervorragende Leistung, und begann sich kontinuierlich auch in der Offensive neue Räume zu erarbeiten. Angeführt von Lukas von Deschwanden (5) setzte die Schweizer zur Aufholjagd an. Drei Tore in Serie bis zur 42. Minute brachten das Heimteam wieder auf 15:18 heran; David Graubner gelang vier Minuten vor Schluss gar der 23:23-Ausgleich. Tunesien wankte in dieser Phase, doch es fiel nicht. Der Favorit präsentierte sich den entscheidenden Tick cleverer und holte sich in Winterthur verdientermassen den Turniersieg. Die Schweiz ihrerseits durfte mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. Das von Nationaltrainer Rolf Brack geforderte positive Signal wurde in den drei Tagen aus der Eulachhalle gesendet.

Und an der Entwicklung kann sogleich weitergearbeitet werden: Die Schweizer Nationalmannschaft reist am Montag nach Österreich, wo sie am Dienstag und Donnerstag zwei Länderspiele gegen den WM-Teilnehmer bestreitet. Der Schwung aus dem Yellow Cup soll gleich mitgenommen werden.
 
Text: Handball.ch
Bild: Handball.ch

 

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04.01.2015 19:35:42 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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