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Martin Rubin im Interview

Martin Rubin im Interview
Ich bin noch heute richtig wütend...
 
Nach dem Spiel heute beim BSV Bern beginnt für Wacker die Winterpause. Eine Woche vor Weihnachten haben wir Coach Martin Rubin nochmal provozieren wollen. Wacker Thun ist wieder spitze. Wie auch immer die Partie heute Abend in Gümligen gegen den BSV Bern Muri enden wird: Die Oberländer schliessen die Qualifikation unter den Top 3 ab, inmitten von Pfadi Winterthur und Kadetten Schaffhausen – den ewigen Widersachern. Zu viel der Harmonie!, haben wir uns gedacht – und Trainer Martin Rubin vor der Weihnachtspause mit mehr oder minder wilden Theorien zu provozieren versucht.
 
Sie haben ein Interesse daran, dass der BSV gewinnen und im letzten Moment gleichfalls in die Finalrunde einziehen wird. Sie werden Ihrem Team auftragen, eine Schlappe einzuziehen.
«Die Berner haben mir einst keinen Vertrag mehr gegeben. Ich bin noch heute richtig wütend. Wir werden also alles daransetzen, sie zu schlagen.»
 
Ohne Topskorer Lukas von Deschwanden stünde Wackerirgendwo im Ligamittelfeld.
«Das können wir nicht wissen. Wir sind ja nur einmal ohne ihn angetreten – und, okay, da haben wir verloren, was Ihre These vielleicht etwas stützt (schmunzelt). Aber Borna Franic war bis vor kurzem in sehr starker Form, er wäre ein gleichwertiger Ersatz gewesen. Mit Stefan Huwyler haben wir auf dieser Position einen weiteren exzellenten Mann.»
 
Am Samstag haben Sie es versäumt, während des Matchs Ihr Kader zu komplettieren, und auch Franic haben Sie nicht eingesetzt. Sie haben geschlafen!
«So, wie wir aufgestellt waren, hats sehr gut geklappt. Wieso hätte ich was ändern sollen? Das Kontingent muss man ja nicht immer ausschöpfen. Ich hatte sowohl Roman Caspar als auch von Deschwanden, die durchspielten, während der Unterbrüche jeweils gefragt, ob sie weitermachen können. Siewarennochfit.»
 
Im sogenannten Kompetenzteam der Nationalmannschaft sind Sie bloss eine Nebenerscheinung, ein Maskottchen. Pfadi-Winterthur-Coach Adrian Brüngger etwa hat vielmehr Einfluss als Sie.
«Das kann ich nicht beurteilen – wir sind noch nie gemeinsam dabei gewesen. Ich weiss nicht, wie sehr Adrian mitreden kann. Mein Einfluss jedenfalls ist gering.»
 
Ihre Frau hat Ihnen verboten, einen Bart wachsen zu lassen; deswegen tragen Sie keinen mehr.
«Ich hatte ihn mir einst aus Spass wachsen lassen, mir war gerade danach, und ich sagte, ich würde mich erst wieder rasieren, wenn wir das nächste Mal verlieren. Aber ganz unrecht haben Sie nicht: Meine Familie ist nicht unglücklich, dass der Bart weg ist.»
 
Seither haben Sie wieder mehr Zuschauerinnen!
«Ich glaube, Sie irren sich. Ich hatte den Eindruck, dass mehr Frauen an unsere Spiele kamen, als ich Bart trug.»
 
Nun, da Sie sehen, wies ohne die zusätzliche Belastung läuft, realisieren Sie erst, wie falsch es war, an der Champions League teilzunehmen.
«Momentan profitieren wir von den Erfahrungen, die wir da gesammelt haben: Wir wissen, wie es ist, alle drei Tage zu spielen. Es war völlig richtig, mitzumachen.»
 
Wacker-Fan Ursula Haller sitzt nicht länger im Gemeinderat – die Unterstützung seitens der Behördenwird abnehmen.
«Das kann ich nicht beurteilen. Aber ich hoffe nicht! Vielleicht trifft ja das Gegenteil ein – und es geht ein Ruck durch die Politik.»
 
Die wirklich wichtigen Entscheidungen bei Wacker werden von Ihrem Assistenten Dragan Dejanovic gefällt.
«Dragan und ich kennen uns schon lange. Wir sprechen sehr viel zusammen und treffen die meisten Entscheidungen zusammen. Aber das letzte Wort habe wohl immer noch ich (schmunzelt wieder).
 
Interview: Adrian Horn
Foto: Roland Peter


 

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17.12.2014 14:22:54 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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