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Matchbericht: HSG Leimental - Wacker Thun «Zwöi»

Matchbericht: HSG Leimental - Wacker Thun «Zwöi»
Zu viele Fehler, zu viele Zeitstrafen

Am letzten Samstag reiste die zweite Mannschaft ins Baselbiet zur HSG Leimental. Das hart umkämpfte Hinspiel in Thun konnten die Berner Oberländer etwas glücklich, aber durch eine gute Leistung verdientermassen gewinnen. In den Reihen des «Zwöis» war vor dem Spiel der Respekt vor dem Gegner aus der Nordwestschweiz aus mehreren Gründen denn auch berechtigterweise vorhanden:  Einerseits stellen die Leimentaler eine technisch versierte und robuste Equipe, andererseits wurde durch den Verlust des Hinspiels und der überraschenden Niederlage gegen das Schlusslicht aus Dagmersellen vor Wochenfrist, ein hochmotiviertes und kämpferisches Heimteam erwartet.
 
Der Start in die Partie erfolgte dann auch von beiden Seiten konzentriert und die Zweikämpfe wurden beidseitig konsequent und ausglichen geführt. Das Schiedsrichtergespann war wohl gewillt, die Emotionen ein wenig zu dämpfen und verteilte an beide Teams grosszügig Verwarnungen. Die Kontrahenten liessen sich aber davon nicht aus dem Konzept bringen und die Spielweise fand auf eine robuste, aber meist faire Art und Weise ihre Fortsetzung. Es entwickelte sich eine zähes Ringen, wobei gegen Ende der ersten dreissig Minuten das Heimteam um zwei Längen vorlegen konnte. Den Rückstand auf Thuner Seite handelte man sich vor allem durch auferlegte Zweiminutenstrafen (drei auf Thuner Seite gegenüber einer gegen Leimental) ein; die daraus resultierende numerische Überlegenheit wussten die Baselländer meist souverän auszunutzen. Mit der Pausensirene erzielten die Hausherren sogar noch das 17:14 und durften den Pausentee mit einem Drei-Tore-Vorsprung geniessen.
 
Nach Wiederanpfiff gelang es dem «Zwöi» zwar nicht, das Score postwendend auszugleichen, man liess sich aber auch nicht weiter distanzieren und blieb den Leimentalern hartnäckig auf den Fersen. Nach fünfundvierzig gespielten Minuten kam dann für Wacker der Bruch im Spiel: Die Fehlerquote schnellte in die Höhe und man leistete sich erneut zu viele Zeitstrafen. Das Heimteam nahm die Gelegenheit dankend an, nutzte das Fehlverhalten der „Grünen“ souverän aus und führte mit dem 30:23 in der fünfzigsten Spielminute die Vorentscheidung herbei. In dieser Phase hob sich das Frustrationslevel auf Seiten der Gäste und man haderte mit jeder Schiedsrichterentscheidung. Erst als das Trainergespann mit einer Auszeit die Gemüter beruhigte, besann man sich wieder auf die eigenen Stärken und konnte in den letzten Minuten wenigstens noch ein wenig „Resultatkosmetik“ betreiben. Schlussendlich setzte sich der Gastgeber verdient mit dem Endresultat von 31:29 durch.
 
Den Mannen des «Zwöis» verbleiben noch drei Spiele um sich den Ligaerhalt direkt oder via den Gang in die Barrage zu erkämpfen. In diesen verbleibenden Partien darf man sich aber keine weiteren Fehltritte mehr erlauben. Für die nächste heikle Aufgabe der zweiten Mannschaft der Thuner, die am nächsten Sonntag auswärts bei dem HBC Nyon gastiert, sind deshalb die Tugenden von Wacker mehr denn je gefordert. Nur mit viel Herzblut und Leidenschaft werden die Nyonnaiser zu bezwingen sein.
 
 
HSG Leimental - Wacker Thun 2  31:29 (17:14)
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Text: Nicolas Stüdle
Foto: Roland Peter


11.04.2018 18:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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