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An die Spitze getrieben

An die Spitze getrieben
Bericht Thuner Tagblatt
 
Wacker Thun interessiert stärker denn je. Die Bestrebungen der Klubverantwortlichen, aus den Heimspielen ein Erlebnis zu machen, tragen Früchte. Knapp 600 Besucher vermag eine Begegnung in der Nationalliga A im Schnitt anzulocken. Die Spitzenzahlen werden in Thun erreicht. 1082 Zuschauer beträgt der Mittelwert in der Lachenhalle. Nie haben mehr Leute zu diesem Zeitpunkt der Saison die Heimspiele der Berner Oberländer gesehen. Das Publikum verhilft der Mannschaft Martin Rubins zu Topleistungen: Daheim hat sie heuer jede Partie für sich entscheiden können, und vieles deutet darauf hin, dass der Meister von 2013 seine Serie heute gegen die Lakers aus Stäfa (19.30 Uhr) fortsetzen und sich damit im Rennen um den Qualifikationssieg halten kann.
 
Das Interesse in Thun an Handball ist ziemlich einmalig, einzig in St.Gallen ziehen Matchs ähnlich viele Menschen an (833). Wackers Strahlkraft ist mit den starken, mitunter gar begeisternden Darbietungen des Teams erklärbar. Gleichzeitig ist sie das Verdienst engagiert arbeitender Vereinsverantwortlicher, die nichts unversucht lassen, aus Heimspielen einen Event zu veranstalten. So gibts in der Lachenhalle einen Gästeapéro, eine Loge, auf eine Leinwand projizierte Interviews vor der Begegnung, eine Best-Player-Wahl und einen Talk nach der Partie. Und wer noch ein bisschen bleiben möchte, dem bieten die Leute um CEO
Fred Bächer die Möglichkeit, sich im Klubhaus aufzuhalten.
 
Wir haben die aussergewöhnlich hohen Zuschauerzahlen im Berner Oberland zum Anlass genommen, ein Ranking der Spielstätten zu erstellen. Die Resultate basieren auf den Eindrücken der letzten paar Jahre und sind freilich und per se subjektiv. Unser Ergebnis: Alle Hallen verfügen über einen gewissen Standard. Ein gewisses Potenzial herrscht im Catering; vielerorts reicht das Angebot nicht über die Klassiker Bratwurst/Sandwich hinaus. Die besten Hallen stehen in Schaffhausen, Zürich und St.Gallen. Eine grosse Location zu haben, ist der Ambiance indes oft nicht förderlich: Bleiben die Massen aus, herrscht schnell eine miese Stimmung. So ist der Veranstaltungsort Lachen gewiss nicht perfekt, aber vermutlich der optimale Platz dafür, ein Spiel auf Nationalliga-A-Ebene auszutragen.



Text: Adrian Horn
Foto: Roland Peter


 

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10.12.2014 14:32:35 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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