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Wacker Thun Zwöi

Wacker Thun Zwöi
SG Vevey-Crissier vs Wacker Thun Zwöi 19:33
 
Test bestanden - das Zwöi siegt in Crissier über Vevey 33:19

Nach dem Exploit im letzten Heimspiel gegen den unangefochtenen Leader Solothurn, gastierte das Zwöi am Sonntagnachmittag im malerischen Crissier. Im Gegensatz zum Duell gegen den TV Solothurn, stand man gegen die Nestléstädter unter Zugzwang. Dass die spielerisch eher limitierte Auswahl aus Vevey (zu Deutsch „Vivis“) durchaus im Stande ist, deutlich besser klassierte Mannschaften zu ärgern, bewies die Truppe aus der ehemaligen Pfahlbauersiedlung mit dem Sieg gegen den HV Herzogenbuchsee. Zudem ist es ein offenes Geheimnis, dass dem Zwöi traditionell Sonntagsspiele eher missfallen. Ausserdem fehlten den Thunern einige Akteure krankheitsbedingt. Die Vorzeichen stellten also eine gewisse Herausforderung für Spieler und Trainer dar.

Nach einer schier unendlich andauernden Anreise ins Land des Chasselas fand man sich an einem grauen Nachmittag in einer menschenleeren Halle wieder. Die Spieler wie auch das Trainerduo waren sich der mentalen Herausforderung bewusst und dementsprechend wurde der Fokus auf einen guten Start in die Partie gelegt. Dieser gelang dann auch: Die Spieler des Zwöi zeigten sich hellwach und man konnte rasch mit 2:0 Toren vorlegen. Dies veranlasste den Trainer der Romands bereits nach 1:56 Minuten sein Timeout zu beziehen! Man liess sich auch nach dieser weiteren Absurdität (beim Einlaufen stand der Torhüter von Vevey munter mitten in unserer Platzhälfte um die Bewegungen der Hüter der Thuner zu studieren) nicht beeindrucken, blieb fokussiert, gewann viele Bälle in der Verteidigung und konnte so den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Die Mannen aus dem Berner Oberland führten bald einmal mit 8 Toren, was den Coaches die Möglichkeit gab, munter durchzuwechseln. In den letzten Minuten vor dem Pausentee agierte man zunehmend überhastet und die Konzentration in der Abwehr liess ein wenig nach; dennoch durfte man mit dem Gezeigten im ersten Umgang und dem Halbzeitresultat von 18:9 zufrieden sein.

In den Katakomben des Salle omnisport de Marcolet beschloss man in Hälfte Zwei wieder geduldiger aufzutreten und so ein mögliches Aufbäumen der Hausherren zu unterbinden. Dies gelang den Wacker-Giele recht gut und so wusste jeder der zahlreichen „Spectacteurs“, dass für ihre Mannen an diesem Sonntag nichts zu holen sein wird. Das Spektakel wurde höchstens in Form der lamentierenden Veveyspieler geboten, welche mit sich und der Unparteiischen so gar nicht zufrieden waren. Auch von diesen Mätzchen liess sich ein routiniert und abgeklärt spielendes Zwöi nicht beeindrucken und beeinflussen und gewann diskussionslos mit 33:19.

Das Zwöi hat mit diesem Sieg die Pflicht erfüllt und die geforderten zwei Punkte eingefahren. Dennoch gilt es der Mannschaft ein Kompliment zu machen: Das abgeklärte Auftreten, wo sich jeder einzelne trotz der widrigen Umstände und trotz eines limitierten Gegners, stets auf die taktischen Vorgaben und die eigenen Stärken besann, machte Freude und Lust auf mehr. Bereits nächstes Wochenende findet sich die 2. Mannschaft von Wacker erneut mit einem Sonntagsspiel konfrontiert. Um 15:30 gastiert man bei der heimstarken HSG Leimental - hoffentlich lässt sich nach dem erneuten Sonntagsvergnügen eine positivere Beziehung zwischen dem Zwöi, Handball und Sonntag herleiten.

Text: Straul
Bild: Roland Peter


 

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09.12.2014 16:02:24 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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