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Er bereitet wieder Kopfschmerzen

Er bereitet wieder Kopfschmerzen
Bericht Thuner Tagblatt
 
Der nach einer Gehirnerschütterung genesene Nicolas Raemy erzielt wichtige Tore, Wacker gewinnt bei Gossau 28:26 – und stellt die Finalrundenteilnahme sicher.
 
Wacker hat gestern die Anzahl gewonnener Auswärtsspiele verdoppelt. Die Thuner setzten sich bei Gossau durch, es handelte sich um den erst zweiten Erfolg ausserhalb der Lachenhalle. Davor war das Team Martin Rubins in der Fremde einzig in der Begegnung mit Schaffhausen als Sieger vom Feld gegangen. Der Rückstand auf Leader Pfadi konnte auf 2 Punkte verringertwerden, die Winterthurer unterlagen den Kadetten. Die Berner Oberländer haben übermorgen daheim gegen Stäfa die Möglichkeit, Spitzenreiter zu werden.
 
Dadurch, dass der Meister von 2013 in der Ostschweiz reüssierte, beendete er eine Woche versöhnlich, die mit einer Niederlage bei GC begonnen hatte. In Zürich waren die Thuner bis zur Pause in Führung gelegen, die Mannschaft von Arno Ehret vermochte die Partie zu drehen und dabei Wackers Defizite auf unbekanntem Terrain aufzudecken. Beim 28:26 nun legte Rubins Equipe jene Souveränität an den Tag, die sie am Dienstag und davorvor allem bei der  Pleite in Stäfa und dem Punktverlust bei Suhr hatte vermissen lassen. «Ich bin sehr zufrieden. Nachdem wir uns einen Vorsprung erarbeitet hatten, liefen wir eigentlich nie Gefahr, den Match aus den Händen zu geben», sagte der Trainer.
 
Durch Luca Linder waren die Gäste in der 13.Minute in Front gegangen, und in der Folge lagen die Berner Oberländer stets vorn. Zur Halbzeit stand es 15:12 für den Favoriten, und ehe die Hausherren noch mal verkürzen sollten, hatte die Differenz kurz vor Schluss 4Treffer betragen. Wichtige Tore schoss Nicolas Raemy, der Rückkehrer. Der Linkshänder war Mitte November im Heimspiel gegen Pfadi mit einer Gehirnerschütterung ausgefallen und verpasste drei Begegnungen. Ein, zwei Anläufe zum Comeback hatte der Aufbauer schon genommen, im Training gabs indes jeweils Rückschläge, er fühlte sich unwohl. Nun bereitet er wieder Kopfschmerzen. 2 erfolgreiche Würfe in der Endphase besiegelten die Niederlage des Abstiegskandidaten vor 300 Zuschauern in Oberbüren. «In Topverfassung präsentiert er sich noch nicht. Aber wir sindsehr froh, ist er zurück–wir brauchen ihn», erzählte der Coach.
 
Neben dem genesenen Nationalspieler vermochten sich in Gossau die verbesserten Flügelakteure Luca Linder und Jonas Dähler in Szene zu setzen, genauso wie Regisseur Roman Caspar und Schlüsselkraft Lukas von Deschwanden. 6 Treffer gelangen dem MVP der letzten beiden Saisons, der Urner übernahm die Führung im Skorerklassement der Nationalliga A. Einen sehr soliden Auftritt legte Keeper Andreas
Merz hin, der durchspielte und 14 Paraden totalisierte.
 
20 Zähler vereint der letztjährige Champions-League-Teilnehmer drei Runden vor Schluss der Qualifikation. Er belegt damit den zweiten Platz, punktgleich mit Schaffhausen und GC, die das schlechtere Torverhältnis aufweisen. Sichergestellt haben die Thuner, dass sie 2015 in der Finalrunde vertreten sein werden. Doch irgendein Platz unter den Top 6 genügt den Leuten von Wacker längst nichtmehr – dazu haben sie zu viel gewonnen, zu viel erlebt. Im Klubumfeld sprechen einige bereits vom Meistertitel.

Text: Adrian Horn
Foto: Roland Peter


 

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09.12.2014 08:20:05 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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