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Wacker Thun «Zwöi»

Wacker Thun «Zwöi»
Dem Favoriten ein Bein gestellt

Am vergangenen Samstag empfing die zweite Mannschaft von Wacker Thun das Fanionteam der US Yverdon in unser aller Handballtempel zwischen Berg und See, der Lachenhalle. Im Vorfeld der Partie schienen die Kräfteverhältnisse klar aufgeteilt: Auf der einen Seite standen die mit acht Siegen aus neun Partien äusserst erfolgreichen Waadtländer, welche in ihrer Equipe technische Fähigkeiten mit einer starken Physis vereinen. Dem gegenüber standen mit den „Herren in grün“ eine Mannschaft, welche bis dato ihr Potential zu selten abzurufen wusste, zuletzt aber eine positive Entwicklung aufzeigte.
Die Rolle als krasser Aussenseiter behagt dem «Zwöi» - nicht zuletzt auch weil die Möglichkeit dem Favoriten ein Bein zu stellen, für den Underdog wie eine zusätzliche Motivationsspritze wirkt. 
Die Hausherren starteten dementsprechend konzentriert und motiviert in das Match und dies obschon „Mege“ Sigg (im Bild) mit dem ersten Abschluss des Spiels das Gehäuse meilenweit verfehlte und mit seinem Abschluss sogar dem „Tom-Furrer-Gedenkschuss-Fleck“ gefährlich nahe kam. „Sigi 19“ stellte aber in der Folge das Visier rasch nach, erzielte die zwei ersten Thuner Treffer und trug so zu einem gelungenen Start in die Partie bei. Nachdem sich die Berner Oberländer in den ersten zehn Minuten eine Zwei-Tore-Führung erspielten, drehte dann aber der Gast aus Yverdon auf, insbesondere dessen wurfgewaltige Rückraumhünen liessen ihre Muskeln spielen um das Score wieder auszugleichen. Die Baumann/Badertscher-Buben hielten aber mit viel Einsatzwillen und Leidenschaft dagegen. Einer in den Reihen der Thuner spielte an diesem Nachmittag und insbesondere in dieser Phase ganz gross auf: Eli „Bauti“ Lory zimmerte dem Hüter der Gäste einen Hammer um den anderen um die Ohren, erzielte sieben Tore in der ersten Halbzeit und schoss über die ganze Dauer des Spiels ein lupenreines „Stängeli“. Dank der Glanzleistung des Rückraummeisters Lory und einer soliden Abwehrleistung konnte man den ambitionierten Welschländern den Zahn ziehen und als die Pausensirene beim Stand von 17:13 ertönte, durfte man auf Thuner Seite zufrieden den Pausentee geniessen. 
Der Schlachtplan für den zweiten Umgang sah vor, möglichst rasch den Gästen die verbleibenden Zähne ebenso zu ziehen, denn lässt man die Herren der US Yverdon ins Rollen kommen, schmilzt ein Vier-Tore-Vorsprung schneller als ein Eiswürfel im Hochofen. Das «Zwöi» konnte an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen, spielte diszipliniert und liess dank einer auch mental einwandfreien Leistung nicht viel mehr als ein kurzes „Zuschnappen“ der Gastmannschaft zu (zum 22:19 in der 39. Spielminute). Nach dem Team-Timeout des Thuner Trainergespanns drehten die Hausherren noch einmal auf und boten der tollen Kulisse in der Lachenhalle (die im Liveticker erfasste Zuschauerzahl von 200 wurde wohl dennoch ein wenig optimistisch geschätzt) noch einmal Tore, Emotionen und einen souveränen 34:27-Erfolg gegen die US Yverdon. 
Erfreulich neben den gewonnen Punkten ist vor allem die Tatsache, mit welcher Abgeklärtheit die Akteure auf kleinere Rückschläge im Spiel reagierten und in den entscheidenden Momenten einen kühlen Kopf bewahrten. Die Herausforderung ist es, diese positive Entwicklung für die kommenden Aufgaben zu konservieren und sich gleichzeitig im spielerischen Bereich weitere Fortschritte zu erarbeiten. 
Die nächste Begegnung bestreitet die zweite Mannschaft von Wacker am Sonntag, 26. November 2017, in der Ferne gegen den HBC Nyon.
 

Wacker Thun 2 – US Yverdon  34:27 (17:13)
... zum Telegramm und Liveticker: -> hier


Text: Nicolas Stüdle
Foto: Roland Peter

 


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22.11.2017 18:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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