facebook   instagram   linkedin   shop   Lachenhalle   Kontakt   Suche  

Wacker Thun «Zwöi»

Wacker Thun «Zwöi»
Ein Sieg – eine Niederlage

Vor zwei Wochen, am 28. Oktober, empfing die zweite Mannschaft die Handballer aus Crissier in der heimischen Lachenhalle. Die Gäste aus Lausanne sind, ähnlich wie die Thuner, eher verhalten in die Saison gestartet, auch deshalb rechnete man sich auf Seiten der Lokalmatadoren Chancen auf den zweiten Saisonsieg aus. Mit den Waadtländern kehrte auch ein „verlorener Sohn“ in den Thuner Handballtempel zurück: Gabriel „Banky“ Bunke absolviert zur Zeit sein Studium an der EPFL und geht nun für den HBC West auf Torjagd.
Ins Spiel startete die Truppe von Simon Baumann (im Bild) und Claudio Badertscher aber dann eher verhalten: Durch eine Serie von technischen Fehlern ermöglichte man den Gästen rasch einen Zwei-Tore-Vorsprung, welcher bis zur 12. Spielminute bestand hielt. In der Folge minimierten die Akteure des «Zwöis» die Fehlerquote und, gestützt auf einen soliden Defensivverbund, konnte sich auch Domi Hug im Tor mit starken Paraden auszeichnen. Als logische Folge davon genehmigte man sich die Halbzeitpause mit einer Vier-Tore-Führung. 
Im zweiten Umgang ging man zunächst weiter konzentriert ans Werk und konnte sich bis zur 40. Spielminute mit acht Toren absetzten. Wie aus dem Nichts häuften sich aber ab diesem Zeitpunkt die technischen Fehler und man leistete sich aus der Sicht von Wacker zu viele Fehlwürfe. Der Vorsprung schmolz bis auf vier Tore; dank einer Konzentrationssteigerung in den letzten fünf Spielminuten, einigen Paraden von Mr. Hug im Tor des «Zwöis» und nicht zuletzt weil die Gäste aus der Romandie ihrerseits selber sehr fehleranfällig agierten, konnten die Berner Oberländer den zweiten Saisonsieg schlussendlich mit einem 29:22 eintüten.
 
Wacker Thun 2 - West HBC  29:22 (16:12)
... zum Telegramm und Liveticker: -> hier
 
 
Eine Woche nach dem Heimsieg gegen den HBC West, gastierte die zweite Mannschaft von Wacker beim gleichen Gegner in Crissier.
Erneut entwickelte sich in der Startphase der Partie ein zähes Ringen, bei dem sich keine der Equipen einen Vorteil zu verschaffen wusste. Die Defensive funktionierte wie im Hinspiel recht gut und man gestand dem Gegner nur wenige klare Torchancen zu. Probleme bereitete aber an diesem Samstag in der ersten Spielhälfte das Geschehen vor dem Tor des Kontrahenten, was sich im Pausenresultat von 11:9 deutlich widerspiegelte. 
In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Thuner rasch in die Partie zurück und konnten bereits nach fünf Minuten das Score ausgleichen. Die dadurch erhoffte Initialzündung blieb allerdings aus und die Gäste waren nicht in der Lage ihr Spiel auf ein höheres Niveau zu heben. Mann verteidigte zwar trotz einigen unnötig eingefangen Toren immer noch ordentlich, liess aber erneut zu viele Chancen ungenutzt, deshalb entwickelte sich die Partie in den letzten Minuten zu einem Krimi, einem Spiel auf Messers schneide, aus welchem schlussendlich das Heimteam als glücklicher Sieger hervorging. Dem «Zwöi» bot sich zwar kurz vor dem Ende noch eine Möglichkeit zum Remis, man konnte die Gelegenheit aber leider nicht nutzen.
 
West HBC - Wacker Thun 2  25:24 (11:9)
... zum Telegramm und Liveticker: -> hier
 

Als Fazit der beiden Spiele ist festzuhalten, dass im Spiel des «Zwöis» Fortschritte durchaus erkennbar sind und phasenweise technisch solider Handball auf das Parkett gebracht wird, aber die Mannen des Trainerduos Baumann/Badertscher haben noch viel Luft nach oben und müssen vor allem die Fehlerquote im Spiel und bei den Abschlüssen reduzieren, mit mehr Cleverness und auch temporeicher auftreten.
Einen weiteren Schritt in die richtige Richtung kann die zweite Mannschaft am kommenden Samstag beim Gastspiel in Lyss (11. November 2017, Anwurf um 17:00 Uhr, im Grien) realisieren.
 

Text: Nicolas Stüdle
Foto: Roland Peter

 


Exklusivpartner

 
 


08.11.2017 18:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

Hauptsponsoren


 

Partner-Sponsoren


 

Co-Sponsoren


 
Wacker Thun
CH-3600 Thun
info@wackerthun.ch
+41 33 511 22 60

CHE-108.373.847 MWST