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Wacker Thun «Zwöi»

Wacker Thun «Zwöi»
Niederlage gegen Aufsteiger

Letzten Samstag traf das «Zwöi» in der heimische Lachenhalle auf den Aufsteiger aus Nyon. Die Mannen von Simon Baumann und Claudio Badertscher hatten bis dato einmal überzeugt (beim Heimsieg gegen Lyss) und einmal enttäuscht (bei der Auswärts-Kanterniederlage in Yverdon). Der Gegner vom Genfersee hingegen, hatte vor Wochenfrist mit dem Sieg gegen den Nachbarn aus Lausanne bereits ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Dementsprechend stufte man in den Reihen der Thuner die Waadtländer als ernstzunehmenden Kontrahenten ein. Die ersten Resultate führten zur Schlussfolgerung, dass die Nyonnaiser ein physisch starkes Team stellen, was ansonsten eher untypisch für einen Aufsteiger aus der Zweitliga ist.
Im Spiel bestätigten sich die Vorahnungen und Mutmassungen über den Gegner: Im Angriff bekundete das Heimteam Mühe gegen die massierte Abwehr der Gäste und in der Verteidigung gewährte man zu Beginn vor allem der linken Angriffsseite zu viele Freiheiten. Die grossgewachsene Rückraumachse von Nyon wusste dies Mal für Mal auszunutzen und erzielte dabei etliche Tore aus der zweiten Reihe. In der Folge entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes und zähes Ringen, was in einem Pausenresultat von 13:14 resultierte. 
Wollten die Hausherren die Partie gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner in der zweiten Spielzeit doch noch in zufriedenstellende Bahnen und in Richtung Sieg lenken, musste sich im Spiel der zweiten Mannschaft von Wacker einiges ändern. An der Aufgabe die dazu nötigen Änderungen vorzunehmen scheiterten die Akteure des «Zwöis» aber mehr oder weniger kläglich. Die Angriffe wurde mit viel zu wenig Bewegung, zu „pomadig“ und mit keinem erkennbarem Konzept vorgetragen. Die statische Angriffsweise, häufig durch Einzelaktionen vorgetragen, spielte der körperlich robusten aber trägen Abwehr der Gäste in die Karten, welche die Spieler von Wacker so vielfach zu Abschlüssen aus „Halbchancen“ und Würfen aus der Distanz zwangen, welche zu oft ihr Ziel verfehlten. Der Verteidigungsverbund der Thuner liess gleichzeitig ebenfalls zu wünschen übrig. Der linke Aufbauer der Waadtländer konnte man nicht neutralisieren und die zahlreichen individuellen Aussetzer vermochten die Nebenmänner nicht genügend oft auszubügeln. 
Das «Zwöi» verliert also sein zweites Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Nyon verdient mit 25:27; verdient weil die Gäste in der Lage waren ihr Potenzial über die gesamte Spieldauer abzurufen, wogegen die Berner Oberländer ihrerseits vieles Schuldig geblieben sind. 
Obschon die zweite Niederlage im dritten Spiel der Saison sehr ärgerlich ist, gilt es nun nicht schwarzzumalen, sondern aufzustehen, den Staub abzuschütteln und sich auf die Tugenden von Wacker zu besinnen. Mit Engagement, Teamgeist und Freude werden wir in den nächsten Partien wie Löwen um jeden Punkt kämpfen müssen um dem Punktekonto Zuwachs zu bescheren.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Wochenende beim Absteiger aus der Nationalliga B, der CS Genève Handball, wo das «Zwöi» am Sonntag, 8. Oktober 2017 in „far west“, der Jet d’eau-Stadt, um 17.00 Uhr antritt.

Wacker Thun 2 – HBC Nyon 1  25:27 (13:14)
(Das Matchtelegramm kann leider nicht geliefert werden, da der Liveticker nicht in Betrieb war – wir bitten um Verständnis.)


Text: Nicolas Stüdle
Foto: Roland Peter

 


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05.10.2017 18:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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