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NLA

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Erste Meisterschaftsniederlage

Der Schein trügt: denn man wusste genau, beim betrachten der Rangliste vor dieser Meisterschafts-Runde, dass es trotz Leader-Position der Gastgeber und dem momentan eher unerwarteten siebten Platz des Meisters es sich um ein zumindest NLA-Spitzenspiel handeln würde.
Eher gespannt war man wie das immer noch sehr stark dezimierte Wacker Thun sich dieser Herausforderung stellen wird, wer eigentlich auflaufen und schlussendlich dann auch zum Einsatz kommen wird. Von Beginn weg war jedoch klar, dass die re­kon­va­les­zenten Jonas Dähler, Luca Linder und Nicolas Raemy bestimmt, und Lenny Rubin mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mit tun werden. Der auch weiterhin angeschlagene Topscorer Lukas von Deschwanden konnte die letzten Wochen nie richtig trainieren - warf jedoch in den bis anhin vier Meisterschaftspartien gleichwohl 41 Tore (!), und führt somit auch nach dieser Runde die Topscorerliste der Liga mit diesem Wert weiterhin an -, lief zwar auf, war in der Startformation und schied sogleich im ersten Angriff der Thuner nach lediglich einem Ballkontakt in der zweiten Minute auch gleich wieder aus ...
Somit lastete das ganze Spiel auf lediglich neun Feldspielern bei Wacker – wahrhaftig keine guten Voraussetzungen gegen ein Kader von 16, bzw. 14 eingesetzten Spielern bei den Kadetten (ohne Koch und Küttel). Trotzdem erwischten die Heimischen vor 960 Zuschauern vom Gesamteindruck her den leicht sichereren Start. Wobei das Score, über die ganze erste Halbzeit, stets ausgeglichen war und lediglich Wacker mit höchstens zwei Toren dreimal in Front lag.
Dann kamen Kadettens Gabor Csaszar und Keeper Stevanovic; die beiden wurden erst nach der Pause eingesetzt und verfehlten ihre Wirkungen nicht. Schnell wurde der Vorsprung der Gäste kontinuierlich ausgebaut. Dies lag sicher an den beiden erwähnten Kadetten-Stars, aber auch an das nachlassen vor allem im Defensivverhalten der Thuner. Mit dieser Leistung Wacker-Trainer Martin Rubin, teilweise auch in der ersten Halbzeit bereits, nicht zufrieden war. Zudem machte sich das Schwinden der Puste bei den verbleibenden Wacker-Akteuren langsam bemerkbar. Umso erstaunlicher war aber wiederum die Reaktion, auf den zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand eine Viertelstunde vor Ende (21:28), der jungen Aufbauer und Neuzuzüger Nicolas Suter (10 Treffer, wovon 3 auf Penalty, im Bild), Damien Guignet als Spielgestalter und Marco Giovanelli (5 Treffer). Dieses Trio, zusammen mit dem anderen Trio Thomas Lanz, Sven Krainer und Reto Friedli (alle je 4 Treffer), bäumte sich eindrücklich noch einmal auf und verkürzte noch bis auf zwei Tore zum 28:30 just drei Minuten vor Schluss. Lag da noch eine Überraschung drin? Auch die lautstarken Thuner-Fans versuchten noch einmal ihr Team zu pushen, doch dies liess sich dann doch der routinierte Champions League-Teilnehmer aus Schaffhausen nicht mehr nehmen und brachte den Sieg doch noch über die Runden.
Wacker Thun wiederum hat in den kommenden zwei Wochen nicht viel Zeit sich zu erholen: stehen doch mit dem Heimspiel gegen GC Amicitia Zürich am Mittwoch (4. Oktober 2017, 19.30 Uhr), dem Beginn der EHF Cup-Kampagne - mit zwei schweren Spielen gegen die SG Handball Westwien (Samstag, 7. Oktober 2017, 18.00 Uhr, in Maria Enzersdorf/AUT und am Samstag, 14. Oktober 2017, 17.00 Uhr, in der Sporthalle Lachen Thun) – und dazwischen mit einem weiteren SHL-Auswärtsspiel gegen den HSC Suhr Aarau (Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20.00 Uhr, in Aarau), sogenannte „Englische Wochen“ an.


Swiss Handball League – Hauptrunde NLA 2017/2018
Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen  29:33 (16:15)
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... die weiteren Begegnungen dieser Runde:
GC Amicitia Zürich – HSC Suhr Aarau  15:26 (6:13)
Pfadi Winterthur – HC Kriens-Luzern  23:16 (13:10)
BSV Bern Muri – TSV St. Otmar St. Gallen  31:24 (16:12)
TV Endingen – TSV Fortitudo Gossau  35:31 (16:16)

Rangliste:
   1.  Pfadi Winterthur 5 4 1 0  133:108   + 25 9
   2.  Wacker Thun 5 3 1 1  158:127   + 31 7
   3.  BSV Bern Muri 5 3 1 1  150:132   + 18 7
   4.  HSC Suhr Aarau 5 2 2 1  124:115   +   9 6
   5.  Kadetten Schaffhausen 4 2 1 1  122:116   +   6 5
   6.  HC Kriens-Luzern 5 2 0 3  116:127   -  11 4
   7.  GC Amicitia Zürich 5 2 0 3  117:137   -  20 4
   8.  TSV Fortitudo Gossau 4 1 1 2  105:120   -  15 3
   9.  TV Endingen 5 1 0 4  130:152   -  22 2
 10.  TSV St. Otmar St. Gallen 5 0 1 4  134:155   -  21 1


Text/Quellen: Medienstelle Wacker Thun/handball.ch und handballtv.ch
Foto: Roland Peter

 


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01.10.2017 00:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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