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Remis nach spektakulärem Berner Derby

Wer den Handballsport in allen seinen Facetten liebt und sich von seiner Faszination gerne begeistern lässt, aber am Samstag nicht in der Mooshalle in Gümligen zugegen war, der verpasste eines der wohl spektakulärsten Berner Derby. Spannung, Tempo, Kampf, Dramatik, Unterhaltung, Rivalität, Emotionen, viele Tore; es war in der Tat ein Spektakel. Natürlich hatte dieses Gipfeltreffen der beiden Berner Handball-Aushängschilder auch seine üblichen fehlerhaften Situationen, aber diese gerieten schnell wieder in Vergessenheit ob den beidseits rasant aufeinanderfolgenden sehenswerten Aktionen.
Die in einem spielerischen Flow befindenden Gastgeber führten nach knapp acht Spielminuten ziemlich rasch mit 4:1. Wacker erwachte dann schnell einmal und vor allem, der vorerst mit der üblichen Nummer 11 aufgelaufene, Captain Roman Caspar agierte ungestüm aber konsequent und brachte die Thuner mit drei aufeinanderfolgenden Treffern innert zwei Minuten wieder heran zum 4:4. Vollstrecker der nächsten fünf Wacker-Tore - von der zweitmaligen Führung (4:5) zum 6:9 Drei-Tore-Vorsprung in der 16. Minute – war der Topscorer vom Dienst Lukas von Deschwanden (im Bild, beim verwerten einer seiner drei 7m-Tore). Diese beiden waren von den BSV-Verteidigern in dieser Phase fast nicht zu bändigen. Erst kurz bevor, in der 14. Minute, erwischte Jakub Szymanski bei einem seiner Abschlussfehlversuchen Roman Caspar etwas unglücklich an der Schläfe und verpasste ihm damit eine stark blutende „Schnatte“ die genäht werden musste. Caspar kam dann erst kurz vor der Pause wieder aufs Spielfeld zurück und musste sein blutüberströmtes Trikot mit der Nummer 22 auswechseln. Zwischenzeitlich kam es jedoch für die Oberländer noch etwas besser und Wacker baute den Vorsprung mit bis zu fünf Toren aus (6:11 durch Seven Krainer). Diesen hielt man aber nur drei Minuten (8:13 durch Reto Friedli) und musste die Städter in Folge wieder an sich heran lassen – der BSV glich in der 26. Minute zum14:14 aus.
Der zweite Abschnitt begann, wie der erste aufhörte, sehr ausgeglichen. Es war ein spannender Schlagabtausch mit einem glänzenden Dominic Rosenberg im Tor und einem ungemein kämpferischen Tobias Baumgartner seitens BSV. Einem unermüdlichen Roman Caspar, einem draufgängerischen Lukas von Deschwanden oder der immer mehr in Fahrt kommende Nicolas Suter seitens Wacker - um nur diese zu nennen. Auch wenn der BSV Bern Muri sich noch und noch eine Führung erspielte und beim 24:21 (42. Minute) sogar mit drei Toren in Vorsprung lag, glich Wacker Thun immer wieder aus. Ebenso eineinhalb Minuten vor Ende der Begegnung als der BSV mit 31:28 führte, gelang es Wacker, namentlich durch Stefan Huwyler und zweimal durch Lukas von Deschwanden, diesem Spektakel mit einem schlussendlich gerechtem 31:31-Unentschieden ein Ende zu setzen – ein echt starkes Derby war das!
Wacker Thun trat übrigens ohne Linder, Rubin, Raemy und Dähler an; man hätte vermuten können, dass es wegen diesen namhaften verletzungsbedingten, oder zumindest rekonvaleszenten, Abwesenheiten den Gästen an Variationen und Ausdauer fehlte. Tat es teilweise vielleicht auch, doch die vom Trainergespann Rubin/Badertscher aufgebotenen und geschickt zum Einsatz gebrachten Exponenten in grün, machten diese Ausfälle dank unbändigem Kampfeswille und unermüdlichem Einsatz eines jeden Einzelnen wett. Nicht vorzustellen, sollte einmal ein komplettes Wacker Thun-Ensemble, Ausgabe 2017/2018, auf dem Handballfeld stehen...

Das nächste Meisterschaftsspiel von Wacker Thun gegen die Kadetten Schaffhausen wurde übrigens aufgrund der Champions League-Kampagne der Schaffhauser, vom ursprünglichen Mittwoch-Termin auf den kommenden Samstag, 30. September 2017 - Anpfiff wie gewohnt um 17.00 Uhr, in der Sporthalle Lachen Thun - verschoben.

Swiss Handball League - Hauptrunde NLA 2017/2018
BSV Bern Muri - Wacker Thun 31:31 (17:17)
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... die weiteren Begegnungen vom Wochenende:
TV Endingen – GC Amicitia Zürich  23:28 (10:13)
HC Kriens-Luzern - HSC Suhr Aarau  26:23 (13:13)
TSV St. Otmar St. Gallen - TSV Fortitudo Gossau  29:29 (14:16)

Rangliste:
   1.  Wacker Thun   4   3   1   0  129:  94   + 35   7
   2.  Pfadi Winterthur   4   3   1   0  110:  92   + 18   7
   3.  BSV Bern Muri   4   2   1   1  119:108   + 11   5
   4.  HSC Suhr Aarau   4   1   2   1    98:100   -    2   4
   5.  HC Kriens-Luzern   4   2   0   2  100:104   -    4   4
   6.  GC Amicitia Zürich   4   2   0   2  102:111   -    9   4
   7.  Kadetten Schaffhausen   3   1   1   1    89:  87   +   2   3
   8.  TSV Fortitudo Gossau   3   1   1   1    74:  85   -  11   3
   9.  TSV St. Otmar St. Gallen   4   0   1   3  110:124   -  14   1
 10.  TV Endingen   4   0   0   4    95:121   -  26   0


Text / Quellen: Medienstelle Wacker Thun / handball.ch und handballTV.ch
Foto: Roland Peter

  


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23.09.2017 19:24:57 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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